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15.12.2011

10:57 Uhr

Hohe Investitionen

MVV Energie rechnet mit weniger Gewinn

Der Energieversorger MVV geht wegen hoher Investitionen und dem Ausfall eines Kraftwerks von einem Gewinnrückgang aus. Das Unternehmen rechnet aber damit, die Energiewende besser als die Konkurrenz verkraften zu können.

Ein sogenannter Energiebutler des Energieversorgers MVV: Das Unternehmen mit Sitz in Mannheim hatte einen bereinigten Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt. dpa

Ein sogenannter Energiebutler des Energieversorgers MVV: Das Unternehmen mit Sitz in Mannheim hatte einen bereinigten Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt.

FrankfurtDer Versorger MVV Energie rechnet wegen hoher Investitionen und des Ausfalls eines Kraftwerks mit einem Ergebnisrückgang im laufenden Geschäftsjahr. Zwar werde der Umsatz 2011/12 (per Ende September) im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen, teilte die Stadtwerke-Gruppe am Donnerstag auf ihrer Bilanz-Pressekonferenz mit. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (adjusted Ebit) dürfte jedoch leicht sinken.

MVV gehe davon aus, die energiepolitischen Veränderungen in den kommenden Jahren besser als viele Konkurrenten verkraften zu können. „Gleichwohl machen sich stark steigende Brennstoffkosten, die 2013 anstehende Vollauktionierung der CO2-Emissionsrechte und das Regulierungsumfeld auch bei unserem Ergebnis bemerkbar“, sagte MVV-Chef Georg Müller. Neben den geplanten Investitionen wirke sich auch der aktuelle Ausfall des Gemeinschaftskraftwerks Kiel belastend aus.

Im Geschäftsjahr 2010/11 belief sich das bereinigte Ebit auf 242 Millionen Euro (Vorjahr 243 Millionen). Den Umsatz baute MVV um sieben Prozent auf 3,59 Milliarden Euro aus. Das Unternehmen mit Sitz in Mannheim hatte einen Außenumsatz und einen bereinigten Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt. Den Aktionären will der im Kleinwerteindex SDax notierte Versorger wie im Vorjahr eine Dividende von 0,90 Euro je Anteilsschein zahlen.

Von

rtr

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