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28.07.2011

15:12 Uhr

Hohe Ölpreise

ExxonMobil macht satte Gewinne

Der weltgrößte Ölkonzern ExxonMobil erwirtschaftet dank der hohen Ölpreise Megagewinne. Analysten an der Börse hatten jedoch ein noch besseres Abschneiden erwartet - mit Folgen für die Exxon-Aktie.

Eine US-amerikanische Exxon-Tankstelle in Manassas (Virginia). Quelle: AFP

Eine US-amerikanische Exxon-Tankstelle in Manassas (Virginia).

IrvingIm zweiten Quartal verdienten die Texaner 10,7 Milliarden Dollar (7,5 Mrd Euro) und damit 41 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit den Milliardengewinnen stellt sich ExxonMobil in eine Reihe mit den europäischen Ölkonzernen Shell sowie Statoil, die ebenfalls Gewinne vermeldet hatten. ExxonMobil betreibt in Deutschland die Esso-Tankstellen. ExxonMobil hat sowohl aus der Förderung von Öl und Gas als auch aus der Weiterverarbeitung in seinen Raffinerien mehr Profit schlagen können, wie der Konzern am Donnerstag am Firmensitz im texanischen Irving mitteilte.

Vor allem der Bereich Downstream - also die Vermarktung von Kraftstoffen, Schmierstoffen und Ölen - habe sich verbessert. Die Sparte Chemicals, die Kunststoffe und Produkte auf Erdölbasis wie Lacke und Folien herstellt, habe ihre Stärke untermauert, hieß es. Den größten Anteil am Ergebnis macht aber nach wie vor die Förderung von Öl und Gas (Upstream) aus. Allerdings hatten die Börsianer ein noch besseres Abschneiden erwartet. Die Aktie sank vorbörslich um annähernd 2 Prozent.

ExxonMobil ist mit knapp 413 Milliarden Dollar das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Allerdings arbeitet sich der Elektronikkonzern Apple immer weiter heran mit einem Börsenwert von zuletzt 364 Milliarden Dollar. Der Konzern war jüngst in die Negativschlagzeilen geraten, weil eine geborstene Pipeline einen Fluss nahe des Yellowstone-Nationalparks in den USA verschmutzt.

Kommentare (1)

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German_Michel

28.07.2011, 15:47 Uhr

Sollen die Ölmultis mit den Euros, die sie uns Verbrauchern abzocken, doch Griechenland, Italien, Spanien etc. unter die Arme greifen, damit wir Steuerzahler nicht noch weiter bluten müssen ....

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