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21.12.2011

10:33 Uhr

Hohe Sanierungskosten

Pfleiderer kommt nicht aus der Verlustzone

Trotz Fortschritten im operativen Geschäft steckt der Holzverarbeiter Pfleiderer weiter in den roten Zahlen. Die Sanierung sei jedoch nicht in Gefahr, heißt es von Seiten des Managements.

Pfleiderer kommt wegen hoher Sanierungskosten nicht aus den roten Zahlen. dpa

Pfleiderer kommt wegen hoher Sanierungskosten nicht aus den roten Zahlen.

MünchenDer angeschlagene Holzverarbeiter Pfleiderer macht operativ Fortschritte, schreibt wegen hoher Sanierungskosten aber weiter rote Zahlen. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft stieg von Juli bis September 2011 trotz der Schließung von drei Werken in Deutschland um knapp fünf Prozent auf 297,5 Millionen Euro, wie das bayerische Unternehmen am Mittwoch in Neumarkt mitteilte.

Wachstumstreiber sei Osteuropa mit einem Plus von 20 Prozent gewesen. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte auf 28,1 (Vorjahr: 26,6) Millionen Euro. Preissteigerungen überkompensierten dabei höhere Rohstoffkosten und führten zu einer Margenverbesserung.

Im fortgeführten Geschäft erzielte Pfleiderer auch unter dem Strich einen kleinen Gewinn von 1,6 Millionen Euro. Mit allen Konzernteilen und den Sonderlasten für den Umbau ergibt sich aber im dritten Quartal ein Verlust von 27,9 (Vorjahr: minus 28,5) Millionen Euro.

Pfleiderer betonte, die Restrukturierung in Westeuropa sei weitgehend abgeschlossen, der Verkaufsprozess für die Aktivitäten in Nordamerika angestoßen. Das Management rechnet zudem damit, dass die finanzielle Restrukturierung, die unter anderem einen deutlichen Schuldenschnitt vorsieht, nicht durch Gerichte aufgehalten wird. Dementsprechend sei die Sanierung nicht in Gefahr. 2012 werde weiteres Umsatzwachstum und eine operative Ergebnisverbesserung bringen. 

Von

rtr

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