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31.05.2012

13:20 Uhr

Hoher Nachfrage

Lanxess baut neue Anlage für Kunststoffe

Die Autoindustrie sorgt beim Chemiekonzern für Bombengeschäfte. Lanxess investiert 75 Millionen Euro in ein neues Werk in Belgien.

Lanxess errichtet ein neues Werk für Kunststoffe. dpa

Lanxess errichtet ein neues Werk für Kunststoffe.

FrankfurtDer Chemiekonzern Lanxess reagiert auf die steigende Nachfrage nach Kunststoffen mit dem Bau einer neuen Großanlage. Das neue Werk am belgischen Standort Antwerpen, in das Lanxess rund 75 Millionen Euro investiert, soll im ersten Quartal 2014 in Betrieb gehen. Das teilte der Leverkusener Konzern heute mit. Das Werk soll rund 90.000 Tonnen Polyamid-Kunststoff pro Jahr produzieren können.

Wegen der starken Kunststoff-Nachfrage aus der Automobilindustrie baut Lanxess derzeit weltweit seine Produktion aus. Konzernchef-Axel Heitmann geht davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Hightech-Kunststoffen bis 2020 jedes Jahr um fünf bis sechs Prozent zunimmt. Die Plastiksorten des Chemiekonzerns kommen im Auto etwa in Türen, Cockpitquerträgern und Pedalen zum Einsatz.

Neue Kunststoff-Anlagen errichtet Lanxess derzeit auch in Gastonia in den USA sowie in Porto Feliz in Brasilien. Anfang dieses Jahres nahm Lanxess eine neue Produktionsanlage im indischen Jagadia in Betrieb. Die Produktionskapazitäten des Werks am heimischen Standort Hamm-Uentrop wurden zuletzt verdoppelt. Zudem schloss der Konzern im vergangenen Jahr in Antwerpen die Erweiterung der Produktion des Kunststoffs Caprolactam ab. In den vergangenen 24 Monaten investierte Lanxess nach eigenen Angaben insgesamt 185 Millionen Euro in seine Kunststoffproduktion. Die 75 Millionen für die neue Großanlage in Antwerpen sind einem Sprecher zufolge darin bereits enthalten.

Von

rtr

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