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05.05.2015

01:18 Uhr

Holcim und Lafarge

Verkäufe sollen Kartellamt gnädig stimmen

Im Juli wollen sich die Rivalen Holcim und Lafarge zum größten Zementanbieter der Welt zusammentun. Probleme mit Investoren haben die Unternehmen weitgehend gelöst. Nun nehmen sie eine weitere Hürde.

Bahncontainer mit Zement von Lafarge (Archivfoto). Das Unternehmen stößt unter anderem ein Zementwerk ab, um Wettbewerbshütern Genüge zu tun. dpa

Lafarge Zement

Bahncontainer mit Zement von Lafarge (Archivfoto). Das Unternehmen stößt unter anderem ein Zementwerk ab, um Wettbewerbshütern Genüge zu tun.

New YorkFür ihre geplante Mega-Fusion haben der Schweizer Zementkonzern Holcim und der französische Konkurrent Lafarge eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt.

Die Unternehmen hätten sich auf den Verkauf von Vermögenswerten wie Zementplatten und Transportmittel geeinigt, teilte US-Wettbewerbsbehörde FTC am Montag mit. So würde ein Zusammenschluss von Holcim und Lafarge den Wettbewerb beim sogenannten Portlandzement auf dem amerikanischen Markt schmälern, gleiches gelte für Schlackzement.

Lafarge erklärte sich bereit, unter anderem die Sparte Continental Cement, ein Zementwerk und einen Steinbruch abzustoßen. Hilcom trennt sich von etlichen Zementwerken und Distributionsterminals.

Die beiden Konzerne wollen sich zum weltweit größten Zementanbieter zusammenschließen. Ihr jährlicher Gesamtumsatz läge dann bei rund 34 Milliarden Dollar (rund 30 Milliarden Euro). Die Fusion ist für Juli geplant.

Von

ap

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