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13.05.2011

09:20 Uhr

Holzmaschinenbauer

Homag peilt Rekordwert an

Dank der guten Konjunktur in Deutschland wird das Auftragspolster von Homag immer dicker. Jetzt hat sich der Konzern ein ehrgeiziges Ziel gesetzt.

Vorstandssprecher Rolf Knoll Quelle: PR

Vorstandssprecher Rolf Knoll

Stuttgart

Im ersten Quartal holte der für die Möbelindustrie und das Handwerk tätige Konzern Aufträge über 187,8 Millionen Euro herein, wie Homag am Freitag in Schopfloch im Schwarzwald mitteilte. Der Ordereingang für Holzbearbeitungsmaschinen sei damit um 13 Prozent zum Vorjahresquartal gestiegen. Vor allem der deutsche Markt sei derzeit in einer starken Verfassung. Die Geschäfte in Brasilien, China, Indien und Russland seien dagegen zu Jahresbeginn ruhiger verlaufen.

Für das Gesamtjahr 2011 sei nach dem guten Jahresauftakt weiterhin mit einem Umsatzwachstum mindestens um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zu rechnen, bekräftigte Vorstandssprecher Rolf Knoll, der das Zepter im Sommer an den früheren Chef des Autozulieferers Behr, Markus Flik, übergibt. Leicht überproportional zum Umsatz werde das operative Ergebnis steigen, Zuwächse seien auch beim Auftragseingang sowie beim Überschuss geplant. Im ersten Quartal kletterte der operative Gewinn (Ebitda) um 14,5 Prozent auf 14,2 Millionen Euro, der Überschuss um knapp ein Drittel auf 1,7 Millionen. Die Erlöse kletterten um sechs Prozent auf 175,6 Millionen Euro.

Bis 2013 will der Holzmaschinenbauer, der unter anderem Ikea zu seinen Kunden zählt, die Einbußen durch die zweijährige Finanz- und Wirtschaftskrise ausbügeln. 2010 hinkte der Umsatz dem Rekordwert des Jahres 2008 von 856 Millionen Euro noch 16 Prozent hinterher.

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