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17.03.2012

15:23 Uhr

Eurocopter-Helikopter in Frankreich. dpa

Eurocopter-Helikopter in Frankreich.

Berlin„In Deutschland forschen wir an der nächsten Generation besonders umweltfreundlicher Hubschrauber. Darüber hinaus reden wir mit den Regierungen in Bayern und Deutschland über die Förderung eines neuen zivilen Programms“, sagte Eurocopter-Chef Lutz Breitling im Interview mit der „WirtschaftsWoche“. Details nannte er nicht. Zudem würden am Hauptsitz Donauwörth 100 Millionen Euro in ein neues Entwicklungszentrum investiert.

Kritik, Eurocopter schiebe immer mehr Produktions- und Entwicklungskapazitäten nach Frankreich, trat Breitling damit entgegen. Verlagerung von Arbeitspaketen fände in beide Richtungen statt, erläuterte der Chef des weltweit größten Herstellers von zivilen Hubschraubern. „Wir haben bestimmte Bereiche in jeweils einem Land gebündelt, um auf größere Stückzahlen und Kostenvorteile bei Entwicklung und in der Produktion zu kommen.“ Eurocopter baut auch den Transporthubschrauber NH-90 sowie den Kampfhubschrauber Tiger.

Kurz vor dem Wechsel an der Spitze des Mutterkonzerns EADS war der Streit um den Einfluss Deutschlands bei dem europäischen Konzern wieder aufgeflammt. Auslöser war ein Brief des Raum- und Luftfahrtkoordinators der Bundesregierung, Peter Hintze, der das Gleichgewicht zwischen Deutschland und Frankreich in Gefahr sieht. Wie die „Börsen-Zeitung“ am Samstag berichtete, ist diesbezüglich demnächst ein Gespräch zwischen Bundesregierung, Hintze und Vertretern des EADS-Managements geplant. Zum 1. Juni übernimmt der Deutsche Tom Enders den Chefposten bei EADS von dem Franzosen Louis Gallois.

Von

rtr

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