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16.12.2016

15:30 Uhr

IG Metall Bayern

Elektromobilität macht Tausende Jobs überflüssig

Die IG Metall Bayern geht davon aus, dass der Wandel – weg vom Verbrennungsmotor, hin zur E-Mobilität – etwa ein Fünftel aller Jobs betreffen wird. Der Grund: Die Produktion sei weniger arbeitsintensiv.

Der Hochlauf der Elektromobilität wird nach Ansicht der IG Metall Bayern auf lange Sicht in den Autofabriken Zehntausende Jobs in ihrer bisherigen Form überflüssig machen. dpa

Elektroauto

Der Hochlauf der Elektromobilität wird nach Ansicht der IG Metall Bayern auf lange Sicht in den Autofabriken Zehntausende Jobs in ihrer bisherigen Form überflüssig machen.

MünchenDer Hochlauf der Elektromobilität wird nach Ansicht der IG Metall Bayern auf lange Sicht in den Autofabriken Zehntausende Jobs in ihrer bisherigen Form überflüssig machen. „Schätzungsweise ist rund ein Fünftel der Arbeitsplätze in der Autoindustrie direkt oder indirekt von dem Umbruch betroffen“, sagte der bayerische Gewerkschaftschef Jürgen Wechsler am Freitag zu Reuters. Denn die Produktion von Fahrzeugen mit Elektroantrieb ist weniger arbeitsintensiv als von Wagen mit Verbrennungsmotor.

In Bayern, wo die Oberklasse-Hersteller BMW und Audi sitzen, sind nach Wechslers Ansicht rund 80.000 bis 90.000 Jobs betroffen – von etwa 400.000 Stellen insgesamt in der Fahrzeugbranche im Freistaat. „Wir werden alles daran setzen, diese Arbeitsplätze zu erhalten.“

Der Wandel – weg vom Verbrennungsmotor, hin zur Elektromobilität – werde sich über viele Jahre hinziehen, sagte der IG-Metall-Chef weiter. Den Verbrennungsmotor brauche man dabei „noch für eine Übergangszeit“, er müsse aber weiter ökologischer werden, sagte Wechsler.

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Mit Blick auf die Veränderungen in der Autobranche und die Auswirkungen auf die Arbeitsplätze ergänzte er: „Wir brauchen nicht nur einen technologischen und ökologischen Umbau, sondern auch einen sozialen Umbau. Wir brauchen eine Zukunftsvereinbarung mit den Unternehmen aus der Auto- und Zuliefererindustrie und mit der Politik.“ Dies werde einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bis zum Jahr 2030, wie von der Politik favorisiert, lasse sich der Wandel nicht umsetzen. Von den Autoherstellern forderte der bayerische Gewerkschaftschef: „Die Unternehmen müssen jetzt eine Karawane von Elektrofahrzeugen auf den Markt bringen.“ Die Arbeitsplätze, die vom Umbruch in der Autoindustrie betroffen sind, müssten in anderer Form erhalten bleiben. „Wir können in Deutschland Leitanbieter von Elektromobilität werden – und auch Leitmarkt.“

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Mark Hofmann

16.12.2016, 17:39 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

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