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15.03.2017

16:43 Uhr

IG Metall

Insgesamt 11.000 Stahlkocher im Warnstreik

Im Norden und im Westen Deutschlands haben tausende Stahlarbeiter in den vergangenen Tagen ihre Arbeit niedergelegt. Die Streiks sollen zu einem verbesserten Gehalt führen. Die IG Metall bleibt hart.

Tausende Stahlarbeiter haben für mehr Gehalt gestreikt. dpa

Warnstreik in Duisburg

Tausende Stahlarbeiter haben für mehr Gehalt gestreikt.

DüsseldorfVor dem Start der möglicherweise entscheidenden Tarifrunde für die nordwestdeutsche Stahlindustrie haben sich nach Angaben der IG Metall insgesamt rund 11.000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Nach einer ganzen Serie von seit Tagen andauernden Aktionen hätten nun am Mittwoch rund 2900 Stahlkocher die Arbeit niedergelegt, berichtete die Gewerkschaft in Düsseldorf. Die Gespräche sollen am Donnerstagabend in der dritten Runde in Düsseldorf fortgesetzt werden.

IG Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler forderte bei einer Kundgebung in Bochum von den Arbeitgebern die Vorlage eines „deutlich verbesserten“ Angebots. „Wenn das nicht kommt, können wir mit den Streiks nochmal deutlich nachlegen“, kündigte er an.

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Die Stahlbranche erwartet zwar ein leichtes Produktionsplus im laufenden Jahr, sieht aber erhebliche Risiken für die Stahlkonjunktur – insbesondere durch die Politik von Donald Trump, den Brexit und Exporte aus Asien.

Ein von den Arbeitgebern vorgelegtes Angebot über 1,3 Prozent war zuvor von der Gewerkschaft IG Metall zurückgewiesen worden. Die Gewerkschaft fordert für die rund 72.000 Beschäftigten 4,5 Prozent mehr Geld. Für den Donnerstag kündigte die IG Metall weitere Aktionen in Bremen, Duisburg und Gelsenkirchen an.

Von

dpa

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