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05.10.2011

14:33 Uhr

IG-Metall

Tarifverhandlungen mit Airbus abgebrochen

Die Verhandlungen zwischen Airbus und der IG-Metall sind erneut gescheitert. Die Parteien konnten sich nicht über einen Zukunftstarifvertrag für die 16.000 Airbus-Beschäftigten in Deutschland einigen. Jetzt drohen Warnstreiks.

Airbus-Mitarbeiter demonstrieren für einen Zukunftstarifvertrag. dpa

Airbus-Mitarbeiter demonstrieren für einen Zukunftstarifvertrag.

HamburgDie Verhandlungen über einen Zukunftstarifvertrag für die 16.000 Airbus-Beschäftigen in Deutschland sind erneut abgebrochen worden. Die zuvor ausgesprochenen Drohungen mit einer Produktionsverlagerung hätten keine konstruktiven Verhandlungen möglich gemacht, erklärte IG-Metall-Tarifsekretär Daniel Friedrich in Hamburg. „Anscheinend braucht die Gegenseite den Druck der Belegschaft.“

Bei den Forderungen der Tarifkommission nach einer Erweiterung der Mitbestimmung bei Leiharbeit, Arbeitsorganisation und Optimierungsprozessen habe es kein Ergebnis gegeben. Die Tarifkommission hatte bereits in der vergangenen Woche Warnstreiks beschlossen. Über den Zeitpunkt entscheide die Bezirksleitung, hieß es.

Von

dapd

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