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21.11.2011

07:31 Uhr

IG Metall

Warnstreiks in ostdeutscher Stahlindustrie

Rund 1500 Beschäftigte der Stahlindustrie haben am Morgen Warnstreiks begonnen. Die IG Metall fordert sieben Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten in Ostdeutschland.

Das geschlossenen Drehtor der Salzgitter Mannesmann Rohr Sachsen GmbH. dpa

Das geschlossenen Drehtor der Salzgitter Mannesmann Rohr Sachsen GmbH.

BerlinAm Montagmorgen haben in der ostdeutschen Stahlindustrie zweistündige Warnstreiks begonnen. In zehn Betrieben werden laut IG Metall bis zu 1500 Beschäftigte die Arbeit niederlegen. Im brandenburgischen Eisenhüttenstadt sei die Beteiligung am Ausstand bei ArcelorMittal sehr gut, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft am Morgen. Warnstreiks gibt es unter anderem auch im sächsischen Gröditz und in Ilsenburg in Sachsen-Anhalt.

Die IG Metall will die Arbeitgeber damit zu einem ersten Angebot für die 8000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie bewegen, das nach zwei Treffen der Tarifpartner noch nicht vorliegt. Sie fordert sieben Prozent mehr Geld und eine Übernahme der Ausgebildeten in eine unbefristete Festanstellung.

Am Nachmittag kommt es in Düsseldorf zu Tarifverhandlungen in der nordwestdeutschen Stahlindustrie mit ihren etwa 75 000 Beschäftigten. Auch hier hat die IG Metall bereits mit weiteren Warnstreiks gedroht, falls es keine Einigung geben sollte.

Von

dpa

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