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22.12.2011

18:23 Uhr

Im Streit mit Ex-Chef

Mögliche Einigung bei Küchenhersteller Alno

Der gebeutelte Küchenhersteller und dessen Ex-Chef Jörg Deisel könnten sich in Kürze einigen. Das Gericht schlug den streitenden Parteien einen Vergleich vor. Innerhalb von drei Wochen müsste dieser angenommen werden.

Das Logo des Küchenherstellers Alno. dpa

Das Logo des Küchenherstellers Alno.

Pfullendorf/DüsseldorfIm Streit zwischen dem Küchenhersteller Alno und dessen Ex-Chef Jörg Deisel soll es einen Vergleich geben. Das hat das Landgericht Düsseldorf nach Angaben der Alno AG am Donnerstag vorgeschlagen. Beide Seiten haben nun drei Wochen Zeit, diesen anzunehmen, wie das Unternehmen in Pfullendorf berichtete. Der Vergleich sehe vor, dass Deisels Job als Vorstandschef rückwirkend zum 30. September endet und seine Ansprüche abgegolten würden.

Dem Vernehmen nach geht es um eine siebenstellige Summe. Der Manager hatte im April 2011 seinen Hut bei dem Küchenbauer nehmen müssen. Unter Deisels Führung verlegte Alno den Unternehmenssitz nach Düsseldorf. Nur ein Jahr später beschlossen die Aktionäre, das Stammwerk in Pfullendorf doch wieder zum Zentrum zu machen. Ein Vergleich war bereits Anfang November angeregt worden.

Alno steckt in einer wirtschaftlich schwierigen Lage - in den ersten neun Monaten dieses Jahres stand unter dem Strich ein Verlust von 32,3 Millionen Euro nach 13,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um vier Prozent auf 344,7 Millionen Eu

Von

dpa

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