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04.04.2006

16:50 Uhr

Imclone bekommt Rechte an Antikörper

Merck zieht den Kürzeren

Der US-Pharmakonzern Imclone hat sich im Streit um einen Antikörper für die Krebstherapie gegen den deutschen Konkurrenten Merck KGaA durchgesetzt.

HB NEW YORK/FRANKFURT. Das US-Unternehmen teilte am Dienstag in New York mit, ein Schiedsgericht habe ihm das exklusive Recht zugesprochen, den monoklonalen Antikörper IMC-11F8 außerhalb der USA und Kanadas zu entwickeln und zu vermarkten. Die Entscheidung sei bindend und könne nicht angefochten werden. Innerhalb der USA, Kanadas und Japans fielen die Rechte unter ein Abkommen mit Bristol-Myers Squibb zu dem Krebsmittel Erbitux.

„Das ist ein Produkt von Imclone“, sagte ein Merck-Sprecher lediglich. Weiter wollte er sich nicht zu dem Streit äußern. Merck-Aktien lagen im Verlauf um 0,63 Prozent im Minus bei 77,65 Euro in einem schwachen Marktumfeld.

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