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24.11.2011

19:56 Uhr

In England

Nestlé erweitert Kaffee-Kapsel-Fabrik

Nestlé investiert 110 Millionen Pfund in seine Kaffee-Kapsel-Fabrik im englischen Tutbury und schafft damit 300 zusätzliche Arbeitsplätze. In der Fabrik werden die Kapseln der Marke Dolce Gusto hergestellt.

Premierminister David Cameron persönlich kam nach Tutbury und lobte die „großartige Nachricht“ für die britische Industrie und die Region. AFP

Premierminister David Cameron persönlich kam nach Tutbury und lobte die „großartige Nachricht“ für die britische Industrie und die Region.

LondonDer Schweizer Lebensmittelriese Nestlé erweitert seine Kaffee-Kapsel-Fabrik im englischen Tutbury und schafft damit 300 zusätzliche Arbeitsplätze. Nestlé investiere 110 Millionen Pfund (128 Millionen Euro) in die Fabrik,

die Kapseln der Marke Dolce Gusto für den britischen Markt und den Verkauf in 38 weiteren Ländern herstellt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Premierminister David Cameron persönlich kam nach Tutbury und lobte die „großartige Nachricht“ für die britische Industrie und die Region. Industrie sei „entscheidend für die neue britische Volkswirtschaft - eine Wirtschaft, in der wir Produkte produzieren und verkaufen, die die Welt kaufen will“, sagte Cameron.

Von

afp

Kommentare (1)

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NeueIndustrien

25.11.2011, 06:41 Uhr

Erst atomisierte sich die britische Industrie und wurde die Finanzindustrie als tolle Zukunftsindustrie gelobt, dann die Einsicht und der Versuch mit kleinen Schritten zu mehr Industrie zurückzufinden. Die Investition von Néstle ist wichtig, aber leider nur ein Einzelbeispiel.

Leider steht noch ein Preisrutsch bei Immobilien bevor, diese sind mit der Finanzindustrie und des billigen Geldes gewachsen und müssen sich wieder auf reale Niveaus zurechtruckeln. Das dauert etwas.

Auch wenn Néstle ein positives Einzelbeispiel ist, hält der Druck auf die Probleme der britischen Unternehmen an.

Ein Aufbau einer nationalen Industrie geht langsam; ein Abbau dagegen blitzschnell. Auch ein Wissen und Fachkräfte aufzubauen, benötigt viel Zeit. Ohne die internationalen Investitionen von auch vielen ausländischen Unternehmen auf der Insel von BMW über NISSAN bis xyz, wären die britischen Probleme noch größer.

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