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17.08.2012

19:38 Uhr

In Schweinfurt

Bosch-Mitarbeitern droht Kurzarbeit

Die Mitarbeiter des Bosch-Werkes in Schweinfurt müssen sich offenbar auf Kurzarbeit einstellen. Der Konzern verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über die Einführung ab Herbst, wie ein Firmensprecher bestätigte.

Wegen schwankender Wachstumsprognosen droht den Bosch-Mitarbeitern in Schweinfurt nun Kurzarbeit. dpa

Wegen schwankender Wachstumsprognosen droht den Bosch-Mitarbeitern in Schweinfurt nun Kurzarbeit.

StuttgartDer Technologiekonzern Bosch verhandelt über Kurzarbeit im Werk von Bosch-Rexroth im unterfränkischen Schweinfurt. Derzeit gebe es Verhandlungen mit dem Betriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit voraussichtlich ab Herbst, sagte ein Firmensprecher der „Stuttgarter Zeitung“. Wie das Blatt unter Berufung auf Arbeitnehmervertreter berichtet, sollen insgesamt 1100 Mitarbeiter betroffen sein. Die Arbeitszeitkonten seien bereits weitgehend abgebaut. Die Eurokrise hatte zuletzt die Wachstumsprognosen bei Bosch ins Wanken gebracht.

Auch am Bosch-Standort Homburg/Saar habe es bereits erste Schließtage gegeben, an denen die entsprechenden Stunden von den Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter abgebucht worden seien. In den Werken Stuttgart-Feuerbach und Bamberg, wo Dieseleinspritzsysteme hergestellt werden, solle es bis zum Jahresende „eine Hand voll“ Schließtage geben, sagte der Bosch-Sprecher der Zeitung. Die Einführung von Kurzarbeit sei in diesen Werken aber nicht im Gespräch.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

17.08.2012, 20:04 Uhr

In Hildesheim auch!!!!

Maschmeyer

18.08.2012, 13:34 Uhr

Dem kann ich nur beipflichten! Es ist schon ganz peinlich, wie Bosch derzeit mit seinen Zulieferanten umspringt!

Schade auch, daß von Herrn Fehrenbach die wesentlichen wirtschaftlichen Aspekte der derzeitigen Euro-Situation nicht richtig taxiert und abgearbeitet.

Die "Zentralregierung" auf der Schillerhöhe macht derzeit wirklich alles FALSCH! Z.B. ist die Schaffung eines Zentraleinkaufes grottenfalsch und grottenschlecht!

Die Zulieferanten sind deswegen dann weder willig, noch hilfsbereit! Es fehlt gerade gerade wegen dieser "Zentralisierung" an der gewohnten Umsetzungsgeschwindigkeit, was sich in der gegebenen Wirtschaftssituation negativ auszahlt.

Conti - INA - Schäffler sind hier deutlich besser positioniert! Mach was! Herr Fehrenbach! Zurück zur alten Stärke!

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