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27.05.2015

11:10 Uhr

Indien

Daimler reagiert auf wachsendes Busgeschäft

Der Autohersteller Daimler rechnet mit einem starken Wachstum im indischen Busgeschäft – und reagiert dementsprechend: Daimler will die Zahl der indischen Arbeiter von 3000 auf bis zu 5000 aufstocken.

Daimler rechnet bis 2020 damit, dass sich das indische Marktvolumen für Busse mehr als verdoppelt. dpa

Bus mit Bild von Narendra Modi

Daimler rechnet bis 2020 damit, dass sich das indische Marktvolumen für Busse mehr als verdoppelt.

ChennaiDer Autohersteller Daimler rechnet in den kommenden fünf Jahren mit einem starken Wachstum im indischen Busgeschäft. „So gehen wir davon aus, dass sich das indische Marktvolumen für Busse über acht Tonnen bis zum Jahr 2020 mehr als verdoppelt“, sagte der Chef von Daimlers Bussparte, Hartmut Schick, am Mittwoch bei der Eröffnung der neuen Bus-Produktion nahe Chennai.

Daimler hatte 50 Millionen Euro investiert, um von diesem Sommer an in seinem Lkw-Werk in Oragadam auch Busse zu fertigen.

Indien sei mit zuletzt 34.000 verkauften Fahrzeugen der zweitgrößte Markt weltweit nach China, so Schick. Daimlers Werk ist zunächst auf eine Kapazität von 1500 Fahrzeugen ausgelegt und kann auf bis zu 4000 erweitert werden. Indien soll - genau wie im Lkw-Geschäft – Exportstandort für Daimler werden, so Schick. Zielmärkte seien vor allem Südostasien und Afrika. Bereits im Februar habe Daimler Busses mit dem Export von Fahrgestellen nach Ägypten begonnen.

2012 hatte Daimler die Lkw-Produktion seiner indischen Marke Bharat Benz in Chennai eröffnet, um in dem wichtigen Markt aufzuholen. In Indien liegen die Deutschen im Lkw-Geschäft je nach Segment nur auf Platz drei und vier.

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Nach wie vor sei der Plan, Bharat Benz bis 2017 profitabel zu machen, sagte Nutzfahrzeug-Vorstand Wolfgang Bernhard. Bislang beschäftigt Daimler in Indien 3000 Mitarbeiter. Zusammen mit dem Joint Venture Wrightbus werde die Zahl auf 4000 bis 5000 steigen.


Von

dpa

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