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08.11.2011

09:22 Uhr

Industrie

Gute Auftragslage für Anlagenbauer Andritz

Die Order beim österreichischen Unternehmen erreichten im dritten Quartal einen Wert von 1,3 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs stärker als erwartet. Hauptgrund ist die starke Nachfrage aus Schwellenländern.

Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender bei Andritz, freut sich über neue Aufträge. Reuters

Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender bei Andritz, freut sich über neue Aufträge.

WienMaschinen und Anlagen „Made in Austria' sind trotz Schuldenkrise weiterhin gefragt. Der Auftragseingang des Grazer Anlagenbauers Andritz wuchs dank der starken Nachfrage aus Schwellenländern im dritten Quartal um gut ein Drittel auf 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis (Ebita) stieg ebenfalls um gut ein Drittel auf 89,8 Millionen Euro und lag damit deutlich über den Erwartungen von Analysten.

Andritz liefert Maschinen und Anlagen für Wasserkraftwerke und die Papier- und Stahlerzeugung. Für das laufende Jahr rechnet die Firma weiterhin mit einem Umsatzplus von mindestens 13 Prozent auf über vier Milliarden Euro und einer Gewinnsteigerung. „Sollte es jedoch in den kommenden Monaten zu einer weiteren Eintrübung der globalen Wirtschaft kommen, so könnte dies die Ergebnisentwicklung der Gruppe negativ beeinflussen“, schränkte das Unternehmen ein. Im Geschäftsbereich Metals, in dem Andritz Maschinen für die Stahlerzeugung baut, erwarte das Unternehmen bereits einen Investitionsstopp der Kunden, die die Auswirkungen der Krise stärker zu spüren bekommen.

Von

rtr

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