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24.09.2014

11:35 Uhr

Industrie

ThyssenKrupp will zurück in Gewinnzone

ThyssenKrupp will im Geschäftsjahr erstmals seit drei Jahren wieder ein ausgeglichenes bis leicht positives Nettoergebnis erzielen. Der Umbau des Unternehmens ist dem Konzernchef zufolge indes noch lange nicht beendet.

Der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Heinrich Hiesinger, bekräftigte seine Jahresprognose. dpa

Der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Heinrich Hiesinger, bekräftigte seine Jahresprognose.

DüsseldorfThyssenKrupp sieht sich auf Kurs zu einem Jahresgewinn. Konzernchef Heinrich Hiesinger bekräftigte am Mittwoch bei einer Tagung in Düsseldorf seine Jahresprognose, dass ThyssenKrupp im Geschäftsjahr erstmals seit drei Jahren wieder ein ausgeglichenes bis leicht positives Nettoergebnis erzielen will. Dabei helfen auch Einsparungen.

ThyssenKrupp werde die Kosten im Geschäftsjahr um über 900 Millionen Euro drücken, 850 Millionen Euro seien ursprünglich geplant gewesen, sagte Hiesinger. Der Umbau ThyssenKrupps von einem vor allem vom Stahl abhängigen Konzern zu einem „diversifizierten Industriekonzern“ sei aber noch lange nicht beendet.

Das Geschäftsjahr 2012/2013 von Thyssen-Krupp in Zahlen

Components Technology

Im Geschäftsjahr 2012/2013 erzielte die Komponenten-Sparte (unter anderem Zuliefererteile für die Autoindustrie) ein bereinigtes Ebit von 244 Millionen Euro.

Elevator Technology

Die Aufzug-Sparte hat mit einem bereinigten Ebit von 675 Millionen Euro das beste Ergebnis aller Sparten von Thyssen-Krupp eingefahren.

Industrial Solutions

Die Sparte für Industrieanlagen steuerte 640 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei.

Materials Services

Das bereinigte Ebit von Material Services lag 2012/2013 bei 236 Millionen Euro.

Steel Europe

Die von Überkapazitäten geprägte europäische Stahlsparte erwirtschaftete ein bereinigtes Ebit von 143 Millionen Euro.

Steel Americas

Bei der amerikanischen Stahl-Sparte sah es im Geschäftsjahr 2012/2013 düster aus, insgesamt stand ein Verlust von 495 Millionen Euro in den Büchern. Zumindest das Walzstahlwerk in Alabama konnte nach Ablauf des Geschäftsjahres für rund eine Milliarde Euro an Arcelor Mittal und Nippon Steel verkaufen.

Corporate

Hier fiel ein Verlust von 425 Millionen Euro an.

Von

rtr

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