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19.10.2015

18:29 Uhr

Industriedienstleister

Ölpreisverfall drückt Halliburton in die roten Zahlen

Der US-amerikanische Industriedienstleister Halliburton fährt im dritten Quartal einen Millionenverlust ein. Dabei hatte das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar gemacht.

Dem Industriedienstleister machen die fallenden Preise für Rohöl zu schaffen. AFP

Halliburton

Dem Industriedienstleister machen die fallenden Preise für Rohöl zu schaffen.

HoustonDer Industriedienstleister Halliburton ist wegen der Folgen des Ölpreis-Verfalls in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich fiel im dritten Quartal ein Verlust von 54 Millionen Dollar an, wie das US-Unternehmen am Montag mitteilte.

Negativ wirkten sich vor allem Abschreibungen und Abfindungskosten für den jüngsten Stellenabbau aus. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar in der Bilanz gestanden.

Der Umsatz des weltweit zweitgrößten Dienstleisters der Ölbranche nach Schlumberger brach um mehr als ein Drittel auf 5,58 Milliarden Dollar ein. Damit wurden auch die Erwartungen der Analysten verfehlt.

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Wegen des deutlich gefallenen Ölpreises sind die Unternehmen der Branche auf Sparkurs. In Nordamerika - der wichtigsten Region für Halliburton - halbierte sich der Umsatz nahezu.

Von

rtr

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