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25.10.2012

10:19 Uhr

Industriegase-Hersteller

Schwellenländer schieben Air Liquide an

Stockende Geschäfte in Westeuropa und Japan können Industriegase-Riesen Air Liquide nichts anhaben. Das Wachstum in den Schwellenländern beschert den Franzosen sogar ein gutes Umsatzplus. Auch der Aktienkurs klettert.

Das starke Wachstum in den Schwellenländern beschert Air Liquide ein Umsatzplus. Air Liquide

Das starke Wachstum in den Schwellenländern beschert Air Liquide ein Umsatzplus.

ParisRobuste Geschäfte in den Schwellenländern halten den weltgrößten Industriegase-Hersteller Air Liquide auf Kurs. Nach einem im Rahmen der Erwartungen liegenden Umsatzanstieg im abgelaufenen Vierteljahr bekräftigte der französische Rivale des Münchner Linde-Konzerns am Donnerstag seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Demzufolge soll ein Nettogewinn über Vorjahresniveau erzielt werden. Stagnierende Geschäfte im krisengeplagten Westeuropa sowie in Japan kann Air Liquide in Wachstumsmärkten ausgleichen.

Das Management nannte hier insbesondere China, Russland, Polen und die Türkei. Der Konzern profitiert davon, dass in den aufstrebenden Volkswirtschaften rasant expandierende Unternehmen aus Stahl-, Chemie- und Glasbranche einen enormen Bedarf an Industriegasen haben. Im dritten Quartal legte der Konzernumsatz um 5,7 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu. Die Air-Liquide-Aktie startete im Pariser Handel mit einem Kursplus von 1,3 Prozent.

Von

rtr

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