Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.07.2012

16:46 Uhr

Industriegasekonzern

Air Products leidet unter Euro-Flaute

Air Products hat derzeit gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. In Europa herrscht Flaute, das Wachstum in Asien lässt nach. Der Gewinn stieg zwar dank einiger Sparmaßnahmen, Analysten hatten aber mehr erwartet.

Der Umsatz von Air Products ging um fünf Prozent zurück. ap

Der Umsatz von Air Products ging um fünf Prozent zurück.

BangaloreDie Flaute in Europa und das gedämpfte Wachstum in Asien machen dem US-Industriegasekonzern Air Products zu schaffen. Der Umsatz des Linde -Konkurrenten ging im zurückliegenden dritten Quartal um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar zurück. Für den Rückgang sei die Stärke des Dollar mitverantwortlich, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dank Kosteneinsparungen stieg der Gewinn von April bis Ende Juni zwar auf 484,5 Millionen Dollar, blieb damit allerdings hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Konzernchef John McGlade stellt sich auch in den kommenden Monaten auf Gegenwind ein. "Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung belastet weiter unsere derzeitige Absatzentwicklung." Für das laufende Geschäftsjahr senkte McGlade die Gewinnprognose auf 5,40 bis 5,45 Dollar je Aktie. Bisher hatte er 5,47 bis 5,60 Dollar in Aussicht gestellt.

Air Products hat sein Geschäft mit medizinischem Sauerstoff und Dienstleistungen für Beatmungs- und Schlaftherapien in vielen europäischen Ländern Anfang des Jahres an den größeren Konkurrenten Linde verkauft. Linde legt am Freitag die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Das Münchner Unternehmen hat die Abkühlung der Weltwirtschaft dank langfristiger Lieferverträge bisher kaum zu spüren bekommen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×