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26.01.2005

16:49 Uhr

Infektion ist die mögliche Todesursache

Patient wohl nicht durch Einnahme von Crestor verstorben

Der jüngst bekannt gewordene Tod eines Patienten nach Einnahme des Cholesterinsenkers Crestor vom Pharmakonzern AstraZeneca geht nach Firmenangaben wahrscheinlich auf eine Infektion zurück und nicht auf das Medikament.

HB LONDON. AstraZeneca hatte Anfang Januar den Tod eines Crestor-Patienten gemeldet. „Die wahrscheinlichste Todesursache nach Ansicht des behandelnden Arztes war eine Infektion, die nicht mit Rosuvastatin in Verbindung steht“, teilte der drittgrößte europäische Arzneimittelhersteller am Mittwoch mit. Crestor stehe daher wahrscheinlich nicht mit der Todesursache im Zusammenhang. Rosuvastatin ist der Wirkstoff von Crestor.

Crestor ist der größte Hoffnungsträger unter den neuen Medikamenten des britisch-schwedischen Konzerns. Befürchtungen über das Auftreten von schweren Nebenwirkungen lasten auf Crestor und anderen Blutfettsenkern, nachdem der Leverkusener Bayer-Konzern seinen Cholesterinsenker Lipobay 2001 wegen des Verdachts auf Muskelschwäche mit tödlichem Ausgang vom Markt genommen hatte. Ein Wissenschaftler der US-Gesundheitsbehörde FDA hatte das Medikament im November als eines von fünf auf dem Markt befindlichen Arzneimitteln genannt, deren Sicherheit genauer beleuchtet werden müsse.

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