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11.12.2013

14:36 Uhr

Informierte Kreise

BMW prüft Motorenfertigung in Nordamerika

BMW denkt offenbar über den Aufbau einer eigenen Motorenfertigung in Nordamerika nach. Damit will das Münchener Unternehmen seine Fahrzeuproduktion im Dollarraum ausweiten, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.

BMW-Hauptquartier in München: BMW befindet sich immer wieder auf der Suche nach möglichen Standorten für künftige Fertigungen. ap

BMW-Hauptquartier in München: BMW befindet sich immer wieder auf der Suche nach möglichen Standorten für künftige Fertigungen.

BMW erwägt nach Informationen von Bloomberg News erstmals überhaupt den Aufbau einer eigenen Motorenfertigung in Nordamerika. Ziel ist die Ausweitung der Fahrzeugproduktion im Dollarraum, um der weiterhin hohen Nachfrage gerecht zu werden, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen am Mittwoch sagten.

BMW prüft demnach Standorte in den USA und in Mexiko und könne bereits im kommenden Jahr eine entsprechende Entscheidung treffen, hieß es von den informierten Personen, die nur gegen Zusicherung ihrer Anonymität sprachen.

Die Bestseller von BMW

Platz 10

X6 - 36.668 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2013

Das Crossover aus SUV und Coupé wurde 2012 überarbeitet und verfügt serienmäßig über einen Allradantrieb. Bei den Kunden verkaufte sich das Dickschiff im Jahr 2013 um 16 Prozent schlechter.

Platz 9

7er - 56.000 verkaufte Fahrzeuge

Die Luxuslimousine von BMW konkurriert mit der neuen S-Klasse und dem Audi A8. Im vergangenen Jahr verkaufte sich das Spitzenmodell schlechter. Der Verkäufe sanken um 5,4 Prozent.

Platz 8

Mini Countryman - 101.897 verkaufte Fahrzeuge

Der kleine Crossover der britischen Tochter wird im BMW-Auftrag vom österreichischen Zulieferer Magna Steyr gefertigt. Im Jahr 2013 stagnieren die Verkäufe mit einem leichten Minus von 0,4 Prozent.

Platz 7

X5 - 107.231 verkaufte Fahrzeuge

Der dritte Generation des SUVs ging erst im vergangenen Jahr an den Start. Die Verkäufe im zweiten Halbjahr sanken trotzdem leicht um 1,2 Prozent.

Platz 6

Mini Hatch - 128.498 verkaufte Fahrzeuge

Der Klassiker ist auch in seiner Neuauflage seit Jahren ein Verkaufsschlager. Im vergangenen Jahr schrumpfte der Absatz trotzdem um 2,3 Prozent.

Platz 5

X3 - 157.303 verkaufte Fahrzeuge

Es gibt kaum ein Segment im Automarkt, das derart boomt wie die Kompakt-SUVs. Davon sichert sich BMW ein dickes Stück. Im Jahr 2013 steigen die Verkäufe um 5 Prozent, damit macht der kompakte Geländewagen zehn Prozent des BMW-Umsatzes aus.

Platz 4

X1 - 161.353 verkaufte Fahrzeuge

Seit 2012 wird der kleinste SUV von BMW auch in China produziert. Um satte 9,2 Prozent legten die Verkäufe im Gesamtjahr zu.

Platz 3

1er - 213.611 verkaufte Fahrzeuge

Die Kompaktklasse war jahrelang ein Zugpferd des Wachstums. Mittlerweile sinkt der Absatz aber wieder. Im Jahr 2013 gingen die Verkäufe um 5,8 Prozent zurück. 72 Prozent aller verkauften 1er sind Fünftürer.

Platz 2

5er - 366.992 verkaufte Fahrzeuge

Die Mittelklasse bei BMW kommt in drei Varianten daher. Limousine, Touring und Gran Turismo verkauften sich im Jahr 2013 insgesamt um 2,2 Prozent besser.

Platz 1

3er - 500.332 verkaufte Fahrzeuge

Der Bestseller von BMW kommt mittlerweile in fünf Varianten daher. Limousine, Touring, Coupé, Cabrio und Gran Turismo verkaufen sich 30,2 Prozent besser als im Vorjahr. Den Großteil machen Limousine und Touring-Varianten aus.

Gerade die Motorenfertigung wird vom Vorstandsvorsitzenden Norbert Reithofer als Kerntechnologie angesehen, die erst seit letzten Jahr im Ausland stattfand. Seitdem werden Vierzylinderaggregate im chinesischen Shenyang für die BMW-Werke in Dadong und Tiexi gefertigt.

BMW befinde sich immer wieder auf der Suche nach möglichen Standorten für künftige Fertigungen, sagte BMW-Sprecher Mathias Schmidt. Für ein zusätzliches Werk gebe es derzeit aber keine Entscheidung.

BMW betreibt sein bislang einziges Werk in Nordamerika seit 1994 in Spartanburg im Bundesstaat South Carolina. Dort fertigt der Konzern sämtliche SUV der Typen X3, X5 und X6, womit das Werk zu den exportstärksten in den USA zählt. Den Informationen zufolge soll die Produktion in der Region über die bereits angekündigten Kapazitäten hinaus ausgeweitet werden. Das Werk in Spartanburg soll ab 2014 zusätzlich den mittelgroßen SUV X4 bauen.

Kommentare (1)

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11.12.2013, 16:30 Uhr

Tja, nun entstehen die neuen Jobs halt in Nord-Amerika. Dort gibt es Wachstum und günstige Bedingungen für Unternehmen.
Aber dafür wir haben die EnergieWende. Die kostet uns Verbrauchern zwar unglaublich viel Geld und beschleunigt das Abwandern von Firmen - aber dafür sind wir "Die Guten".

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