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26.02.2004

12:08 Uhr

Inlandsnachfrage zieht an

Strabag trotzt anhaltend schlecher Baukonjunktur

Der Kölner Baukonzern Strabag hat trotz eines leichten Auftragsrückgangs vor allem dank der Eingliederung der Deutschen Asphalt sein Ergebnis 2003 gesteigert. Auch für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Gewinnanstieg.

HB KÖLN. Das Jahresergebnis werde den Vorjahreswert übertreffen, obwohl sich die Marktbedingungen weiter verschlechterten, teilte die Strabag AG am Donnerstag in Köln mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen. 2002 hatte der Baukonzern ein Ergebnis vor Steuern von 3,9 Mill. € erzielt und damit nach Verlustjahren die Wende geschafft.

Die positive Entwicklung für 2003 baut vor allem auf der Eingliederung der Deutschen Asphalt GmbH auf, die Strabag 2002 erworben hatte. Auch für das laufende Jahr wird mit einer Ergebnis-Verbesserung gerechnet.

Bei den Auftragseingängen kam es nach den vorläufigen Zahlen 2003 zu einem Minus von zwei Prozent auf knapp 3,1 Mrd. €. Im Ausland wurde ein Rückgang um 14 % verbucht. Im Inland wuchsen die Eingänge dagegen um sieben Prozent. Dies führt die Strabag im wesentlichen auf den Straßenbau und die eingegliederten Zahlen der Deutsche Asphalt zurück. Die Bauleistung legte im In- und Ausland jeweils um sechs Prozent auf insgesamt 3,41 Mrd. € zu. Der Auslandsanteil blieb mit 39 % unverändert.

Die Zahl der Beschäftigten stieg wegen der Übernahme von Asphalt- Mitarbeitern um vier Prozent auf gut 11 400. Ohne die Übernahme wäre die Zahl rückläufig gewesen. Erst 2002 waren über 1200 Stellen abgebaut worden.

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