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01.10.2012

17:15 Uhr

Insolvenzverfahren

Automobilzulieferer ICT ist zahlungsunfähig

Das Insolvenzverfahren für den Automobilzulieferer ICT ist am Montag eröffnet worden. Auslandswerke sind nicht von der Pleite betroffen. Der Insolvenzverwalter sieht gute Chancen, einen Investor zu finden.

ICT liefert Autoteil zu. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter. dpa

ICT liefert Autoteil zu. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter.

Wächtersbach, SiegenDer Automobilzulieferer ICT ist pleite: Das Amtsgericht in Siegen eröffnete am Montag das Insolvenzverfahren für die Innovative Components Technologies GmbH (ICT) und bestellte den Mindener Rechtsanwalt Stephan Höltershinken zum Insolvenzverwalter, wie die Kanzlei Höltershinken & Kollegen mitteilte. Das Unternehmen mit rund 200 Millionen Euro Umsatz beschäftigt insgesamt etwa 1300 Mitarbeiter, davon 290 im hessischen Wächtersbach.

Das Hauptwerk ist in Lennestadt bei Siegen (Nordrhein-Westfalen), zudem hat der Systemlieferant für Kunststoffkomponenten für Autos Werke in Borja (Spanien) und Tachov (Tschechische Republik). Die beiden Auslandswerke sind den Angaben zufolge nicht von der Insolvenz betroffen. Das Unternehmen gehörte bis Februar zur Key Plastics Gruppe und ist nun wieder in privater Hand. Der Geschäftsbetrieb laufe an allen Standorten ohne Einschränkungen weiter.

Der Insolvenzverwalter sieht nach eigenen Angaben gute Chancen, den Autozulieferer mit einem neuen Investor in die Zukunft zu führen: „Wir haben bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren zahlreiche Interessenbekundungen potenzieller Investoren erhalten.“

Von

dpa

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