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26.10.2012

19:51 Uhr

Intersnack

Chio-Hersteller will Snacks von britischem Rivalen

Der deutsche Knabberhersteller Intersnack interessiert sich Insidern zufolge für die Sparte pikante Snacks des britischen Rivalen United Biscuits. Weitere Firmen aus der Branche sind an dem Millionen-Deal interessiert.

Intersnack stellt unter anderem Chips her. dpa - picture-alliance

Intersnack stellt unter anderem Chips her.

Köln/LondonIntersnack mit Sitz in Köln gehöre ebenso wie die Investoren Lion Capital, CapVest und Pamplona Capital zu den Interessenten, sagten drei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Das Geschäft könne ein Volumen von mehr als 500 Millionen Pfund (622 Millionen Euro) haben.

United Biscuits gehört den Finanzinvestoren Blackstone und PAI. Sie könnten jetzt die Sparte für pikante Snacks getrennt vom übrigen Unternehmen losschlagen, weil sie keinen Käufer für United Biscuits als Ganzes finden. Blackstone und PAI hatten das Unternehmen 2006 - vor der Finanzkrise - für 1,6 Milliarden Pfund gekauft.

Nach Angaben von Insidern wäre ein solcher Sparten-Verkauf für Blackstone und PAI aber riskant. Schließlich sei die Sparte pikante Snacks der attraktivere Bereich von United Biscuits und möglicherweise blieben die beiden Eigentümer dann auf einem nicht verkaufbaren Restunternehmen sitzen.

Blackstone, PAI, Pamplona, Lion Capital und Intersnack wollten sich am Freitag nicht zu den Angaben äußern. Bei Capvest war zunächst niemand erreichbar.

Von

rtr

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