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10.03.2012

12:02 Uhr

Interview

Die Einzigartigkeit von Nike

VonAstrid Dörner

Charlie Denson ist der Markenchef und der zweitwichtigste Mann beim weltgrößten Sportartikelhersteller Nike. Mit ihm sprach Astrid Dörner über die Krise in Europa und die Erwartungen für das Sportjahr 2012.

Nike-Schuhe: Die Marke begleitet viele Sportler bei Wettkämpfen, aber auch dann, wenn der Athlet kein Sport macht. Reuters

Nike-Schuhe: Die Marke begleitet viele Sportler bei Wettkämpfen, aber auch dann, wenn der Athlet kein Sport macht.

Handelsblatt: Herr Denson, in diesem Jahr gibt es zwei große Sport-Veranstaltungen. Wie wollen Sie Nike als Marke positionieren, um sich gegen Konkurrenten Adidas durchzusetzen?

Charlie Denson: Bei uns dreht sich alles um den Athleten und Leistung. Und diese Position wollen wir nutzen, um auch im Lifestyle-Bereich erfolgreich zu sein. Wir wollen ein Teil des Sportlers sein, wenn er im Wettkampf ist, wenn er trainiert und wenn er keinen Sport macht. Ich glaube, wir sind in dieser Hinsicht ziemlich einzigartig. Es gibt nicht viele Marken, die an allen Facetten des Lebens eines Sportlers teilhaben.

Wie besorgt sind Sie über die Krise in Europa?

Alle beobachten das sehr genau. Denn wenn die Rettungsaktionen nicht gut gehen, dann werden wir alle dafür zahlen müssen. Ich bin allerdings ziemlich zuversichtlich.

Ist Ihr Geschäft in Europa bereits eingebrochen?

Im Moment ist es noch relativ stabil. Und man könnte sagen das ist angesichts der Umstände ziemlich gut. Wirtschaftskrisen können wir nicht kontrollieren. Das einzige, was wir steuern können, ist, wie sich die Kunden mit unseren Produkten und unserer Marke identifizieren. Wir können nur weiterhin Produkte liefern, die die Kunden wertschätzen. Aber bis das Vertrauen der Verbraucher nicht zurück kommt, wird es in Europa sehr schwer sein, zu wachsen.

Wie läuft es in Deutschland?

Im Moment läuft es nirgendwo in West-Europa so gut wie in Deutschland. Wir sind die vergangenen drei bis vier Jahre hier sehr stark gewachsen. Aber auch in Italien, Frankreich und Spanien sind wir gut aufgestellt.

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