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04.02.2005

08:56 Uhr

Investitionen in neue Lagerstätten stehen im Vordergund

Rio Tinto profitiert vom China-Boom

Steigende Rohstoffpreise und eine wachsende Nachfrage aus China lassen die Rio Tinto Group auf ein weiteres Rekordjahr hoffen. „Die Nachfrage ist unverändert stark und wir haben die beste Pipeline an Projekten, die wir je hatten“, sagte Paul Skinner, Chairman des Unternehmens, gestern bei der Präsentation der Zahlen in London.

HB dih/LONDON. Der drittgrößte Bergbaukonzern der Welt hat den Reingewinn 2004 auf den Rekordwert von 2,81 Mrd. Dollar (2,17 Mrd. Euro) annähernd verdoppelt – vor allem dank enormer Preissteigerungen für Kupfer und Kohle. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 14,1 Mrd. Dollar. Die Aktionäre profitieren durch eine Dividendenerhöhung von 64 auf 77 US-Cent je Aktie. Zudem will Rio Tinto im Laufe von zwei Jahren Aktien für 1,5 Mrd. Dollar zurückkaufen.

Damit dämpfte der Konzern Spekulationen, dass er ein Gegenangebot für die australische WMC Resources Ltd. abgeben könnte. Die Schweizer Xstrata Plc hatte am Mittwoch das Kaufangebot an die WMC-Aktionäre auf umgerechnet fünf Mrd. Euro erhöht, doch WMC sucht nach einem zweiten Bieter.

Rio Tinto hält sich bedeckt: „Wie in jeder Branche wird es auch in unserer ab und an eine Konsolidierung geben“, sagte Vorstandschef Leigh Clifford dem Handelsblatt. Für Rio Tinto stünden Investitionen in neue Lagerstätten klar im Vordergrund.

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