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05.01.2005

09:35 Uhr

Israelisches Unternehmen Teva war für Stellungnahme nicht zu erreichen

Schwarz Pharma mit Gerichtserfolg im US-Patentstreit

Der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma darf nach Firmenangaben im Patentstreit mit Teva in den USA vor Gericht Schadenersatz von dem Generikaproduzenten verlangen.

HB BERLIN. Ein Gericht im US-Bundesstaat New Jersey habe der Klage von Schwarz Pharma wegen Patentverletzung bei der von Teva produzierten Nachahmerversion des Bluthochdruckmittels Univasc entsprochen, teilte die im MDax gelistete Pharmafirma am Dienstagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit. Damit sei der Weg frei, Schadenersatzansprüche gegen das israelische Unternehmen geltend zu machen. Teva war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Teva hatte im September wegen des laufenden Verfahrens den Verkauf seines Univasc-Generikums in den USA gestoppt. Die Monheimer hatten in den USA im Oktober 2001 Klage gegen Teva eingereicht, um das so genannte Formulierungspatent auf die Zusammensetzung von Univasc zu schützen. Dieser Patentschutz läuft nach früheren Firmenangaben noch bis Februar 2007 in den USA. Der Generikahersteller Teva war im Mai 2003 mit einer eigenen Nachahmerversion des Mittels auf den Markt gekommen. Schwarz Pharma erwirtschaftete 2003 mit Univasc weltweit einen Umsatz von 27,4 Millionen Euro.

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