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26.01.2007

11:00 Uhr

Jahresbilanz

Altana baut um, wenn es am schönsten ist

Altana hat ein Rekordjahr mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen erlebt. Doch gerade jetzt wird alles anders. Denn der Chemiekonzern steckt im Umbau. Doch die Aussichten sind nicht schlecht.

Altana hat gerade seine Pharmasparte verkauft und konzentriert sich ab diesem Jahr auf die Chemiesparte. Foto: AP/Altana

Altana hat gerade seine Pharmasparte verkauft und konzentriert sich ab diesem Jahr auf die Chemiesparte. Foto: AP/Altana

HB FRANKFURT. Der Bad Homburger Altana-Konzern hat das Jahr vor seinem Konzernumbau mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen abgeschlossen.

„Wir verabschieden uns damit von der alten Konzernstruktur mit einem Rekordjahr - dem elften in Folge“, erklärte Firmenchef Nikolaus Schweickart am Freitag in Bad Homburg. Der Umsatz sei 2006 um 18 Prozent auf rund 3,9 Mrd. Euro gestiegen. Es zeichne sich ein Gewinn vor Steuern von mehr als 800 Mill. Euro ab, was einem Zuwachs von rund 20 Prozent entspreche. Darin seien Sondereffekte von rund 50 Mill. Euro im Zusammenhang mit dem Konzernumbau allerdings nicht enthalten. Nach dem Verkauf des Pharma-Bereichs an die dänische Nycomed für 4,6 Mrd. Euro konzentriert sich Altana seit Jahresbeginn auf das deutlich kleinere Spezialchemiegeschäft. Damit besteht die Altana-Gruppe inzwischen aus der Management-Holding in Bad Homburg und dem Unternehmensbereich Altana Chemie AG.

Im fortgeführten Chemiegeschäft habe der Umsatz im vergangenen Jahr um 43 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro zugenommen. Analysten hatten nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters im Schnitt mit einem Jahreserlös in dieser Höhe gerechnet. Den Aktionären soll für 2006 eine Dividende von 1,30 Euro (2005: 1,10) Euro gezahlt werden.

Für das fortgeführte Chemiegeschäft erwartet das Unternehmen in diesem Jahr ein operatives Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Mittelfristig peile Altana ein jährliches Umsatzwachstum von im Schnitt etwa zehn Prozent an. Ohne Zukäufe würden dabei rund sechs Prozent Wachstum anvisiert. Die Ertragskraft des Unternehmens - gemessen am Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zum Umsatz - solle bei 18 bis 20 Prozent liegen.

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