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24.01.2017

14:37 Uhr

Johnson & Johnson

Diabetes-Geschäft steht auf dem Prüfstand

Johnson & Johnson prüft mögliche strategische Optionen in dem Bereich mit Produkten für Diabetespatienten. Dazu gehören Partnerschaften bis hin zu einem Verkauf. Auch Bayer hat sich bereits von dem Geschäft getrennt.

Im vierten Quartal steigerte der Konzern seinen Umsatz dank neuer Produkte um 1,7 Prozent auf 18,11 Milliarden Dollar. AP

Johnson & Johnson

Im vierten Quartal steigerte der Konzern seinen Umsatz dank neuer Produkte um 1,7 Prozent auf 18,11 Milliarden Dollar.

Frankfurt/BangaloreDer US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson stellt sein Diabetes-Geschäft auf den Prüfstand. Das Unternehmen prüfe mögliche strategische Optionen in dem Bereich mit Produkten für Diabetespatienten, teilte J&J am Dienstag mit. Das betreffe vor allem die Tochter LifeScan mit Blutzucker-Messsystemen, Animas – einen Hersteller von Insulinpumpen – sowie Calibra Medical, die Medizinprodukte für Diabetiker herstellt. Zu den Optionen gehörten Partnerschaften bis hin zu einem Verkauf.

Von seinem Geschäft mit Blutzuckermessgeräten hatte sich auch der Leverkusener Bayer-Konzern getrennt, der dieses 2015 für eine Milliarde Euro an Panasonic Healthcare verkauft hatte. Die Geschäfte mit Blutzuckermessgeräten stehen schon länger unter Preisdruck. Die Zahl der Diabetes-Kranken steigt zwar weltweit an, bei den Geräten zur Messung des Zuckerspiegels gibt es inzwischen aber viele Anbieter.

Johnson & Johnson: US-Pharmariese steigert Umsatz und Gewinn

Johnson & Johnson

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Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat seinen Umsatz und Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Vor allem das starke Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten wirkte sich positiv auf die Zahlen aus.

Im vierten Quartal steigerte J&J seinen Umsatz dank neuer Produkte um 1,7 Prozent auf 18,11 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn des Herstellers von Dolormin-Schmerzmitteln und Penaten-Kinderhautpflegeprodukten wuchs um 18 Prozent auf 3,81 Milliarden Dollar. Analysten hatten mehr erwartet, das Unternehmen wurde jedoch von dem gestiegenen Dollar und einer nachlassenden Nachfrage nach Medizinprodukten gebremst.

Von

rtr

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