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19.04.2011

11:28 Uhr

Joint Venture geplant

Gildemeister drängt auf chinesischen Markt

Der größte Absatzmarkt für Werkzeugmaschinen ist inzwischen China. Umso mehr will Gildemeister hier Fuß fassen. Die Pläne sind konkret: Man verhandelt bereits mit einem chinesischen Konkurrenten über ein Joint Venture.

Gildemeister möchte mit seinen Produkten den chinesischen Markt erobern. Quelle: dpa

Gildemeister möchte mit seinen Produkten den chinesischen Markt erobern.

Düsseldorf

Gildemeister und sein japanischer Großaktionär Mori Seiki bestätigten am Dienstag einen Medienbericht, wonach Verhandlungen mit Gildemeister und der chinesischen Shenyang Machine Tool über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens geführt würden. Geplant sei ein Werk zur Produktion von Werkzeugmaschinen, die in der Auto- und Elektroindustrie genutzt werden.

Weitere Einzelheiten seien noch nicht entschieden. Die drei Unternehmen werden ihre Pläne nach Angaben von Gildemeister am Mittwoch veröffentlichen.

Gildemeister ist bereits seit 2003 mit einer eigenen Produktion in Shanghai unterwegs. Mori Seiki und Gildemeister kooperieren seit 2009 miteinander. Nach einer anfänglichen Überkreuzbeteiligung von jeweils fünf Prozent hält der japanische Konzern inzwischen 20,1 Prozent an Gildemeister.

Die Wirtschaftszeitung "Nikkei" hatte zuvor berichtet, Gildemeister werde die Produkte entwerfen und entwickeln, Shenyang produzieren und Mori Seiki vertreiben. Die Fertigung solle zum Jahresende mit zunächst 100 Produktionseinheiten pro Monat an den Start gehen. Details zur Partnerschaft und der Kapitalverteilung würden in den nächsten zwei bis drei Monaten ausgearbeitet.

Von

rtr

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