Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.09.2011

11:49 Uhr

Joint-Venture

Siemens und Rosatom denken über Medizin-Kooperation nach

Auch nach dem Totalausstieg aus dem Nukleargeschäft bleibt Russland für den Münchner Konzern Siemens ein Milliardenmarkt. Siemens und Rosatom führen jetzt Gespräche über eine Kooperation jenseits des Kraftwerksbaus.

Siemens-Generatorenwerk in Erfurt. dpa

Siemens-Generatorenwerk in Erfurt.

MoskauNach dem angekündigten Ausstieg von Siemens aus dem Atomgeschäft will der russische Staatskonzern Rosatom die Zusammenarbeit mit den Münchnern auf die Medizintechnik beschränken. Die beiden Unternehmen führten Gespräche über ein Joint-Venture, sagte Rosatom-Sprecher Sergej Nowikow am Montag der Agentur Interfax in Moskau. So könne der Konzern etwa die Produktion von Isotopen einbringen. Rosatom hatte im vergangenen Jahr mit der Herstellung von Molybdän-99 begonnen, das auch in der Onkologie verwendet wird.

Geschäftsausstieg wegen Fukushima: Siemens schließt das Atom-Kapitel

Geschäftsausstieg wegen Fukushima

Siemens schließt das Atom-Kapitel

Der Münchner Siemens-Konzern will sich komplett aus dem Atomgeschäft verabschieden.

Siemens hatte vor zwei Jahren eine Absichtserklärung für ein gemeinsames Unternehmen mit Rosatom unterschrieben. Die Zusammenarbeit scheiterte aber zunächst am Streit zwischen Siemens und seinem französischen Ex-Partner Areva. Für die Münchner ist Russland ein wichtiger Milliardenmarkt.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×