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13.10.2015

15:39 Uhr

J&J plant Aktienrückkauf

Vorstandschef erhöht Prognose erneut

Johnson & Johnson kauft sich selbst: Zum zweiten Mal will der exportstarke US-Pharmakonzern eigene Aktien zurückkaufen. Denn derzeit sprudeln die Gewinne – trotz starkem US-Dollar.

ieZum zweiten Mal in diesem Jahr hebt J&J-Vorstandschef Alex Gorsky die Ergebnisprognose an. ap

Erneute Anhebung

ieZum zweiten Mal in diesem Jahr hebt J&J-Vorstandschef Alex Gorsky die Ergebnisprognose an.

BangaloreDer US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson lockt Aktionäre mit einem milliardenschwerem Aktienrückkaufprogramm und einer höheren Gewinnprognose. Für zehn Milliarden Dollar will das das auch für Pflegeartikel wie Penaten-Creme und Listerine-Mundwasser bekannte Unternehmen eigene Aktien zurückkaufen, wie Johnson & Johnson am Dienstag mitteilte. Der Konzern hatte zuletzt bereits für fünf Milliarden Dollar eigene Anteilsscheine erworben. Das neue Programm soll durch die Ausgabe von Schuldverschreibungen finanziert werden.

Für das Gesamtjahr zeigte sich Vorstandschef Alex Gorsky etwas optimistischer als bislang und hob erneut die Ergebnisprognose an. Er rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 6,15 bis 6,20 (bislang: 6,10 bis 6,20) Dollar. Im dritten Quartal nagte der starke Dollar am Gewinn. Der Überschuss fiel auf 3,36 Milliarden von 4,75 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Dazu trugen auch höhere Forschungskosten bei. Der Umsatz schrumpfte um gut sieben Prozent auf 17,1 Milliarden Dollar. J&J macht fast die Hälfte seines Umsatzes außerhalb der USA.

Von

rtr

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