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19.05.2015

13:26 Uhr

Jungheinrich

Gabelstaplerbauer gewinnt an Fahrt

Der Gabelstaplerbauer Jungheinrich hofft auf ein gutes Geschäftsjahr 2015. Bei Umsatz und Auftragsvolumen legte das Unternehmen bereits zu. Der Konzern rechnet mit einem Gewinn in dreistelliger Millionenhöhe.

Der Gabelstaplerbauer Jungheinrich legte beim Umsatz um neun Prozent zu, das Auftragsvolumen stieg um zehn Prozent. dpa

Jungheinrich

Der Gabelstaplerbauer Jungheinrich legte beim Umsatz um neun Prozent zu, das Auftragsvolumen stieg um zehn Prozent.

FrankfurtDer Gabelstaplerbauer Jungheinrich blickt nach den ersten vier Monaten optimistisch auf den restlichen Jahresverlauf. „Wir haben nochmals an Fahrt gewonnen“, sagte Vorstandschef Hans-Georg Frey am Dienstag auf der Hauptversammlung laut Redetext.

„Auf Basis der guten Auftragslage sind wir überzeugt, dass wir das erste Halbjahr 2015 positiv abschließen werden.“

Der Umsatz legte per Ende April um neun Prozent zu, das Auftragsvolumen in Euro um zehn Prozent. „Wir wachsen in einer vergleichbaren Größenordnung wie im Vorjahr“, betonte Frey vor den Aktionären.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Jungheinrich erwartet für 2015 einen Auftragseingang und Konzernumsatz zwischen 2,6 und 2,7 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) soll zwischen 190 Millionen und 200 Millionen Euro liegen.

Vor Steuern rechnet der Konzern mit einem Gewinn von 170 Millionen bis 180 Millionen Euro.

Von

rtr

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