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15.05.2012

09:47 Uhr

Kabelspezialist

Leoni legt Gewinnsprung hin

Leoni hat im ersten Quartal 2012 seinen Gewinn um mehr als 50 Prozent gesteigert. Der Kabelspezialist profitierte vor allem von seiner Rolle als Zulieferer für die boomenden Autoindustrie.

Verschiedene Spezialkabel von Leoni. dpa

Verschiedene Spezialkabel von Leoni.

MünchenDank guter Geschäfte mit deutschen Autobauern in China hat der Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni am Jahresbeginn seinen Gewinn kräftig gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte auf 93,7 Millionen Euro, das sind 53 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie der Nürnberger Konzern am Dienstag berichtete. Darin enthalten sind 29,5 Millionen Euro aus dem Verkauf der Medizintechnik-Tochter Studer Hard; bereinigt um diesen Sondereffekt betrug das Plus beim operativen Gewinn fünf Prozent. Der Nettogewinn wuchs um gut drei Viertel auf 64,6 Millionen Euro.

Den Umsatz steigerte Leoni um sechs Prozent, er erreichte mit 969,1 Millionen Euro einen neuen Quartalshöchstwert. Als Wachstumstreiber nannte der Konzern die Auto- und die Investitionsgüterindustrie sowie aus regionaler Sicht die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China.

Besonders gefragt waren Bordnetze in China, wo Leoni vor allem deutsche Autobauer wie Mercedes oder VW beliefert. Auch die Geschäfte mit der Nutzfahrzeugindustrie in Nordamerika liefen gut. Der zu Jahresanfang komplett übernommene südkoreanische Konkurrent Daekyeung trug 27,4 Millionen Euro zum Umsatz bei.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Leoni seine Prognose, wonach die Erlöse zwischen 3,8 und 4,0 Milliarden Euro und das Ebit zwischen 230 und 280 Millionen Euro liegen soll. Hinzu komme der Sondereffekt aus dem Verkauf der Tochter Studer Hard.

Von

rtr

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