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29.11.2013

10:32 Uhr

Kalihersteller

K+S beendet Kurzarbeit in Unglücksmine

K+S hat die Arbeit in seiner Mine im thüringischen Unterbreizbach wieder auf den regulären Schichtbetrieb umgestellt. Zuletzt galt dort Kurzarbeit. Anfang Oktober waren in der Grube drei Bergleute ums Leben gekommen.

Blick auf das Logo der K+S AG in Kassel: Große Bereiche der durch den Gasausbruch beschädigten Energieversorgung und Fördertechnik seien mittlerweile instand gesetzt worden. dpa

Blick auf das Logo der K+S AG in Kassel: Große Bereiche der durch den Gasausbruch beschädigten Energieversorgung und Fördertechnik seien mittlerweile instand gesetzt worden.

FrankfurtDer Düngemittel- und Salzhersteller K+S hat die Kurzarbeit in der thüringischen Mine Unterbreizbach beendet. Die Arbeit laufe wieder im regulären Schichtbetrieb, sagte ein Konzernsprecher am Freitag. Anfang Oktober waren in der K+S-Grube drei Bergleute ums Leben gekommen.

Nach einer Routine-Sprengung war explosionsartig eine große Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt worden. Die Förderung hatte der Konzern bereits in einem Teilbereich wieder aufgenommen, nachdem große Kohlendioxid-Ansammlungen aus dem Bergwerk entfernt worden waren. Nun seien weitere Teile des Förderbetriebs wieder in Betrieb.

Die größten Kaliproduzenten

Uralkali (Russland)

Kaliproduktion: 12,1 Millionen Tonnen

Weltweite Produktion 2014

Belaruskali (Weißrussland)

Kaliproduktion: 10,3 Millionen Tonnen

Potash Corp (Kanada)

Kaliproduktion: 8,8 Millionen Tonnen

Mosaic (USA)

Kaliproduktion: 8,3 Millionen Tonnen

K+S (Deutschland)

Kaliproduktion: 5,7 Millionen Tonnen

ICL (Israel)

Kaliproduktion: 5,1 Millionen Tonnen

Große Bereiche der durch den Gasausbruch beschädigten Energieversorgung und Fördertechnik seien mittlerweile instand gesetzt worden, teilte K+S mit. Im unmittelbaren Umfeld des Gasausbruchs seien allerdings noch Arbeiten erforderlich. Im Januar will K+S weitere Bereiche des Bergwerks wieder in Betrieb nehmen.

Von

rtr

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