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17.09.2013

11:58 Uhr

Kampfjets

Niederlande vor Auftrag an Lockheed

Die Niederlande kaufen offenbar US-Kampfjets des Typs F-35 von Lockheed Martin. Damit würden die Hoffnungen von EADS zunichte gemacht, mit dem Eurofighter zum Zuge zu kommen. 4,5 Milliarden Euro sollen die Jets kosten.

Ein F-35 Kampfflugzeug des amerikanischen Herstellers Lockheed Martin. 35 Dieser Jets werden die Niederlande wohl erwerben. Kostenpunkt: 4,5 Milliarden Dollar. Reuters

Ein F-35 Kampfflugzeug des amerikanischen Herstellers Lockheed Martin. 35 Dieser Jets werden die Niederlande wohl erwerben. Kostenpunkt: 4,5 Milliarden Dollar.

Amsterdam/WashingtonDie Niederlande werden Insidern zufolge 37 US-Kampfjets des Typs F-35 von Lockheed Martin kaufen. Verteidigungsministerin Jeanine Hennis-Plasschaert werde die Entscheidung wohl noch im Laufe des Dienstags bekanntgeben, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Zuschlag für den US-Konzern würde jahrelange Auseinandersetzungen über gestiegene Kosten und Verzögerungen bei den Kampffliegern beenden. Zugleich würde die Hoffnung der Airbus-Mutter EADS zunichtemachen, mit dem Eurofighter zum Zuge zu kommen.

Vor den Niederlanden haben bereits Großbritannien, Australien, Italien, Norwegen, Israel und Japan feste Zusagen für den Kauf des F-35 gegeben. Die Regierung in Washington hatte die Niederlande noch im April aufgefordert, sich nicht aus Sorge vor steigenden Kosten anderen Anbietern zuzuwenden. Niederländische Politiker hatten vorgeschlagen, sich bei den Konkurrenten EADS, Boeing oder Saab nach einer Alternative umzuschauen.

Ursprünglich wollte die niederländische Regierung 85 F-35 kaufen. Zu Jahresanfang hieß es dann, dass aufgrund von Haushaltslöchern nur noch eine Order zwischen 52 und 68 Stück geplant sei. Der Preis der Jets liegt Berechnungen der US-Regierung zufolge bei rund 85 Millionen Dollar. Einem der Insider zufolge liegt der aktuelle Preis für die Maschinen jedoch rund zehn Prozent niedriger.

Die niederländische Regierung hat für die Kampfflugzeuge 4,5 Milliarden Euro veranschlagt sowie zusätzlich jährlich 270 Millionen Euro Betriebskosten.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

17.09.2013, 12:18 Uhr

Hihi.

EADS darf ja auch kein Bestechungsgeld mehr einsetzen.
Das würde die nsa ganz schnell, in Echtzeit, herausfinden. Umgekehrt geht da nix.

Roter_Baron

17.09.2013, 13:09 Uhr

Da sind wir als Hollaender nicht so froh ueber. die NSA hatt natuerlich den regierungsbeschluss abgehoert. Die Hollaaender haben schiss vor die Amerikaner. Zu frueh in der Entwickelung eingestiegen, zu viele investiert. Das Militair spricht nur Englisch, kein ausflug nach Dld, Fr,It,SP,UK nur USA.

Jemand

17.09.2013, 16:38 Uhr

Das Flugzeug ist neu entwickelt und wesentlich besser als der alte Eurofighter. Gute Entscheidung

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