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12.03.2013

14:10 Uhr

Karl-Friedrich Stracke

Ehemaliger Opel-Chef geht zu Magna

Nur gut ein Jahr leitete Karl-Friedrich Stracke den kriselnden Autobauer Opel. Nun wechselt der Manager zum Automobilzulieferer Magna. Der Fahrzeugtechnikbauer Magna hat es vor allem auf die Erfahrung abgesehen.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Adam Opel AG Karl-Friedrich Stracke wechselt zu Magna. dpa

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Adam Opel AG Karl-Friedrich Stracke wechselt zu Magna.

WienDer ehemalige Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke wechselt zum austro-kanadischen Automobilzulieferer Magna. Magna-Sprecherin Lea Treese bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht des Wirtschaftsmagazins „Capital“.

Der 56-Jährige solle ab 1. April bei Magna Steyr, einer Geschäftseinheit des Konzerns in Graz, die Sparte Fahrzeugtechnik verantworten. Er ist dem Präsidenten von Magna Steyr und dem Magna-Europa-Chef Günther Apfalter unterstellt.

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Platz 10

Faurecia - 18,03 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Das Schicksal des Autozulieferers ist eng verbunden mit PSA Peugeot/Citroën. Derzeit stagnieren die Geschäfte. Zum Portfolio gehören Sitze und Emissionskontrollsysteme.

Platz 9

Aisin Seiki - 18,92 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner gehören zur Toyota-Gruppe und produzieren etliche Komponenten für die Autoindustrie, darunter Getriebe und Navigationssysteme.

Platz 8

Michelin - 20,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der französische Reifenriese musste zuletzt erneut Rückschläge beim Absatz hinnehmen. Neben Reifen stellt das Unternehmen aus Clermont-Ferrand auch Navigationssysteme her.

Platz 7

Johnson Controls - 20,93 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die US-Amerikaner aus Milwaukee konzentrieren sich die Zulieferung von Sitzen, Türen und Instrumenten. Damit legte der Umsatz zuletzt leicht zu.

Platz 6

Hyundai Mobis - 23,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Koreaner sind Teil des riesigen koreanischen Hyundai-Imperiums und zählen zu den wichtigsten Zulieferern für die Autobauer Hyundai und Kia. Gebaut werden Sicherheitssysteme, Airbus, Lampen und Antriebsstränge.

Platz 5

Bridgestone / Firestone - 24,62 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

In der Gummiverarbeitung sind die Japaner sogar weltweit führend. In Frankreich, Italien, Polen und Spanien betreiben sie eigene Werke.

Platz 4

Magna - 24,95 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Unter der Führung der schillernden Österreichers Frank Stronach wuchs der Konzern - und kann nahezu alle Bauteile selbst Produzieren. Fahrgastzellen, Sitze, Antrieb und Elektronik gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Platz 3

Denso - 27,79 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner verloren zuletzt wieder Marktanteile. Kunden sind insbesondere die großen japanischen Autobauer. Das Unternehmen baut unter anderem Klimaanlage, Antriebsstränge und Elektronik.

Platz 2

Robert Bosch - 30,7 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der zweitgrößte Autozulieferer der Welt ist in Stuttgart daheim. Neben Benzin- und Dieselsystemen baut Bosch auch Multimedia-Systeme, Bremsen, Elektronik und Batterien für etliche große Autohersteller .

Platz 1

Continental - 33,32 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Aus Hannover in die Welt: Neben den bekannten Reifen liefert Conti auch Sicherheits- und Telematiksysteme, Steuerinstrument und die Elektronik für Antriebsstränge. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz damit leicht zu.

„Wir sind überzeugt, dass Magna Steyr von seiner umfangreichen Erfahrung in den Bereichen Gesamtfahrzeugentwicklung und -produktion profitieren wird“, teilte das Unternehmen mit. Stracke hatte im Sommer vergangenen Jahres nach nur etwa einem Jahr die Leitung des angeschlagenen Autobauers Opel aufgegeben.

Von

dpa

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