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21.07.2011

17:46 Uhr

Kartellamt

Fusionspläne von Thomas Cook genehmigt

Der angeschlagene Reisekonzern Thomas Cook darf mit zwei kleineren Rivalen fusionieren. Das britische Kartellamt hat den Deal vorläufig genehmigt. Analysten hegen jedoch Zweifel an der Fusion.

Das britische Kartellamt hat die Fusionspläne von Thomas Cook vorläufig genehmigt. Quelle: dpa

Das britische Kartellamt hat die Fusionspläne von Thomas Cook vorläufig genehmigt.

LondonDie britischen Kartellwächter haben die Fusion der Thomas-Cook-Reisebüros mit zwei kleineren Rivalen vorläufig genehmigt. Durch das Vorhaben werde der Wettbewerb in Großbritannien - insbesondere bei Pauschalreisen - nicht substanziell beeinträchtigt, teilte die Wettbewerbsbehörde am Donnerstag mit. Der angeschlagene Konzern hat nun freie Bahn, um aus den eigenen 780 Filialen und den zusammen 460 Läden der beiden Rivalen The Co-operative und Midlands Co-operative Society die größten Reisebürokette Großbritanniens zu schmieden.

Analysten hegen jedoch Zweifel an dem Deal. Da schon die alten Cook-Läden schlecht liefen, sei die Expansion nicht sinnvoll Thomas-Cook-Chef Manny Fontenla-Novoa sieht das anders: „Die Einkaufsmeile ist unserer wichtigster Verkaufskanal“, sagte er zu Reuters. Ladenschließungen seien deshalb nicht geplant.

Der in Deutschland mit den Reisemarken „Neckermann“ und „Öger“ bekannte TUI-Rivale hatte vergangene Woche wegen der Unruhen in Nordafrika seine Gewinnerwartungen für dieses Jahr deutlich gesenkt - die Aktie stürzte daraufhin an der Londoner Börse massiv ab. Es war bereits die dritte Gewinnwarnung in zwölf Monaten.

Von

rtr

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