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10.01.2006

16:57 Uhr

Kartellamt geht Vorwurf nach

Versorger sollen Strompreise manipuliert haben

Das Bundeskartellamt geht dem Verdacht nach, dass die Versorger die Strompreise künstlich in die Höhe getrieben haben sollen.

HB BONN/DORTMUND. Mehrere Energieversorger sollen Kosten für Kohlendioxid-Emissionsrechte auf ihre Preise aufgeschlagen haben, die ihnen tatsächlich gar nicht entstanden waren. Das Kartellamt bestätigte am Dienstag in Bonn, die Unternehmen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall seien aufgefordert worden, Fragen zu ihrer Preiskalkulation bis Ende Februar zu beantworten.

Wer CO2-Emissionen verursacht, muss dafür Rechte erwerben. Die Wirtschaftsvereinigung Metalle WVM hatte als Beschwerdeführerin den Vorwurf erhoben, Stromversorger hätten Kosten für Emissionsrechte geltend gemacht, die ihnen kostenfrei zugeteilt worden seien.

RWE muss einen Teil der Fragen der Kartellbehörde nach eigenen Angaben bis zum 6. Februar, den Rest bis zum 28. Februar beantworten. „Wir werden mit dem Bundeskartellamt zusammenarbeiten und die an uns gerichteten Fragen beantworten“, sagte ein Sprecher von RWE Energy in Dortmund. Nähere Angaben machte das Unternehmen nicht.

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