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15.04.2011

20:33 Uhr

Keine Einigung

Rückschlag für BP im Kampf um Arktis-Öl

Im erbitterten Streit zwischen einem russischen Oligarchen-Konsortium und BP um Polarmeer-Bohrungen hat der britische Ölriese einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen.

Kein Verhandlungserfolg für BP-Chef Bob Dudley. Quelle: Reuters

Kein Verhandlungserfolg für BP-Chef Bob Dudley.

MoskauDer britische Ölriese BP hat im Poker um die Erschließung von Ölvorkommen im Polarmeer einen weiteren Rückschlag erlitten. Das dem Vorhaben kritisch gegenüberstehende russische Konsortium AAR habe seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP nicht für die gebotenen 27 bis 28 Milliarden Dollar verkaufen wollen, sagte BP-Chef Bob Dudley am Freitag in Moskau.

Die Briten vermuten, das Konsortium wolle einen deutlich höheren Preis erzielen. In einem russischen Zeitungsbericht war zuvor von 40 Milliarden Dollar gesprochen worden. Für diese Summe sei AAR bereit, einem Gemeinschaftsprojekt von BP und Russlands größtem Ölkonzern Rosneft grünes Licht zu geben.

BP und Rosneft wollen gemeinsam den russischen Festlandsockel im Nordpolarmeer ausbeuten. Das AAR-Konsortium der Milliardäre Viktor Wekselberg, Michail Fridman, German Khan und Leonard Blavatnik sieht sich durch diese Kooperation übergangen. Die Oligarchen setzten vor Gericht einen Stopp des Deals durch.

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