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10.01.2007

14:17 Uhr

Keine Zulage

MAN hält Angebot für Scania konstant

Obwohl die Aktionäre immer heftiger mit dem Zaunspfahl winken und laut über eine mögliche Erhöhung des Angebots spekulieren, betont MAN weiter, dass es keine höhere Offerte geben wird. Schließlich gibt es noch ein größeres Hinderniss als die unwilligen Kleinaktionäre.

HB MÜNCHEN. Im Übernahmepoker um den schwedischen Konkurrenten Scania ist der MAN-Konzern auch drei Wochen vor Ablauf der Frist nicht zu einer höheren Offerte bereit. „Eine Erhöhung ist nicht geplant“, sagte ein MAN-Sprecher am Mittwoch in München. Der Münchner Lastwagenbauer bietet derzeit gut zehn Mrd. Euro. Bis zum 31. Januar müssen sich die Scania-Anteilseigner entscheiden, ob sie das Angebot annehmen.

Da sich der schwedische Scania-Großaktionär Investor noch immer sperrt, wird eine Erhöhung des Angebots in den kommenden Wochen in Branchenkreisen weiterhin für möglich gehalten. Dies mache allerdings nur Sinn, wenn Investor für eine neue Offerte Zustimmung signalisiere.

Die Stockholmer Wirtschaftszeitung „Dagens Industri“ spekulierte am Mittwoch, MAN könne das Angebot um etwa zehn Prozent aufstocken. "Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es ein verbessertes Angebot, welches am Ende vermutlich bei rund 520 Schwedischen Kronen pro Aktie liegen wird, geben wird", zitiert das Printmedium den namentlich nicht genannten zuständigen Manager einer bedeutenden schwedischen Einrichtung, die selbst lange Scania-Anteile gehalten hatte.

Darüber hinaus hätten sich alle befragten Scania-Aktionäre überzeugt gezeigt, dass die Transaktion über die Bühne gehen werde, hieß es weiter. Der Münchner Wettbewerber hatte ein Übernahmegebot von 475 Schwedischen Kronen je Anteilsschein vorgelegt, das jedoch vom Scania-Board verworfen worden war.

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