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02.03.2017

09:26 Uhr

Kion

Rekordumsatz für Gabelstapler-Hersteller

Europa und China bringen den Gabelstapler-Konzern Kion voran. Durch gute Geschäfte verzeichnete der Hersteller 2016 ein Plus von 9,6 Prozent. Der Rekordumsatz ist auch auf die Übernahme von Dematic zurückzuführen.

Durch gute Geschäfte erzielte der Gabelstapler-Konzern im Jahr 2016 einen Rekordumsatz von 5,6 Milliarden Euro. Für 2017 plant Kion eine weitere Umsatzsteigerung. dpa

Gabelstapler-Hersteller Kion

Durch gute Geschäfte erzielte der Gabelstapler-Konzern im Jahr 2016 einen Rekordumsatz von 5,6 Milliarden Euro. Für 2017 plant Kion eine weitere Umsatzsteigerung.

FrankfurtGute Geschäfte in Europa und China haben dem Gabelstapler-Hersteller Kion 2016 einen Rekordumsatz von fast 5,6 Milliarden Euro beschert. Das Plus von 9,6 Prozent ging aber auch auf den im vergangenen Jahr übernommenen Anlagen- und Maschinenbauer Dematic zurück, der für zwei Monate in die Bilanz einbezogen wurde. Ohne die neue Tochter wäre der Zuwachs mit 3,9 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro hinter der Wachstumsrate des Vorjahres von neun Prozent zurückgeblieben.

Die Integration der neuen Sparte komme gut voran und sei die zentrale Aufgabe für 2017, erklärte Konzernchef Gordon Riske am Donnerstag. Mit Dematic sieht er sein Unternehmen vor einer neuen Ära als Komplettanbieter von Lager- und Transportsystemen für die Logistikbranche.

Für 2017 peilt der Wiesbadener Konzern mit Gabelstapler-Marken wie Linde, Still und Fenwick einen Umsatz von 7,5 bis 7,95 Milliarden Euro und einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) von 740 bis 800 Millionen Euro an. Am Erfolg 2016 wollen die Hessen ihre Aktionäre mit einer Dividende von 0,80 Euro je Anteilsschein beteiligen. Für 2015 hatte der Jungheinrich-Rivale mit 0,77 Euro 40 Prozent mehr ausgeschüttet als ein Jahr zuvor.

Zur Finanzierung des Dematic-Kaufs für gut zwei Milliarden Dollar begab der MDax-Konzern unlängst ein Schuldscheindarlehen von rund einer Milliarde Euro, nachdem er schon im Sommer knapp 500 Millionen Euro frisches Kapital eingesammelt hatte. Die ehemalige Linde-Tochter gehört inzwischen zu 43,3 Prozent dem chinesischen Unternehmen Weichai Power.

Von

rtr

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