Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.07.2014

15:32 Uhr

Klage gegen Markenverletzung

Tesla bekommt Probleme mit geschütztem Namen

Die Sache schien geklärt. Doch nun droht ein chinesischer Unternehmer, Tesla wegen Verwendung des von ihm geschützten Namens anzugehen. Der Autobauer ist nicht der einzige internationale Konzern mit diesem Problem.

Die einen fotografieren Name und Firmenlogo, die anderen klagen dagegen: Der Autobauer Tesla kann seine Marke in China womöglich nicht verwenden. ap

Die einen fotografieren Name und Firmenlogo, die anderen klagen dagegen: Der Autobauer Tesla kann seine Marke in China womöglich nicht verwenden.

ShanghaiEine Anklage wegen Markenverletzung durchkreuzt die Wachstumspläne des US-Elektroauto-Pioniers Tesla in China. Der Geschäftsmann Zhan Baosheng fordere von Tesla, alle Verkaufsaktivitäten zu beenden und ihm umgerechnet 2,8 Millionen Euro Entschädigung zu zahlen, teilte sein Anwalt am Dienstag mit. Tesla wollte sich dazu nicht äußern.

Zhan hatte den Markennamen „Tesla“ bereits vor Jahren registrieren lassen und damit den Gang des US-Konzerns nach China verzögert. Im Januar hatte eine Firmensprecherin allerdings gesagt, die Auseinandersetzung um den chinesischen Namen „Te Si La“, den Tesla in China verwendet, sei gelöst. Der Autobauer hatte daraufhin im April erste Limousinen des Modells S nach China geliefert. Die Volksrepublik sollte zügig zu seinem größten Auslandsmarkt ausgebaut werden. Der Konzern hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, weil Unternehmenschef Elon Musk die Offenlegung der Patente ankündigte, um die Elektromobilität voranzutreiben.

Elektro-Allianz von BMW, Tesla und Nissan: Die Drei von der Strom-Tankstelle

Elektro-Allianz von BMW, Tesla und Nissan

Die Drei von der Strom-Tankstelle

Elektroautos kommen in Europa nicht in die Gänge. Ein gemeinsames Ladesystem von BMW, Tesla und Nissan könnte der bisher verschmähten Technologie neuen Schub geben. Doch der Weg dorthin wäre kompliziert.

Die Verwicklung in Markenstreitigkeiten hat in der Vergangenheit bereits wiederholt das Chinageschäft von internationalen Konzernen wie Apple, Philips und Unilever erschwert. So beendete Apple etwa im vergangenen Jahr eine langwierige Auseinandersetzung mit der Zahlung von 60 Millionen Dollar, um den Markennamen „iPad“ in China benutzen zu können.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×