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06.01.2005

13:16 Uhr

Klaus Borgschulte ist neuer Chef

Neuer Werftenverbund offiziell gestartet

Der Verbund der Thyssen-Krupp-Werften Blohm + Voss und Nordseewerke mit der Kieler HDW ist endgültig besiegelt.

HB DÜSSELDORF. Nun kann der Verbund mit einem Umsatzvolumen von rund 2,2 Milliarden Euro und derzeit etwa 9300 Mitarbeitern in Europa Fahrt aufnehmen. In einem zweiten Schritt könnte die neue Gruppe in einen europäischen Werften-Verbund eingebracht werden.

Der Zusammenschluss sei endgültig vollzogen worden, teilte Thyssen-Krupp am Donnerstag mit. Neuer Chef der Gesellschaft mit Sitz in Hamburg ist Klaus Borgschulte, der zuvor im Thyssen-Krupp-Konzern für die Werften verantwortlich zeichnete. Das neue Unternehmen wird sich auf vier Kernfelder konzentrieren: U-Boote, Marineschiffe, zivile Schiffe und die Reparatur der Wasserfahrzeuge. Mit dem Verbund soll die Möglichkeit geschaffen werden, schnell und flexibel auf Bedürfnisse des Marktes zu reagieren.

Borgschulte hatte bereits angekündigt, dass in Deutschland in dem Verbund Stellen wegfallen werden. „Von rund 6 500 Jobs in Deutschland werden insgesamt knapp 800 abgebaut“, hatte er dem „Hamburger Abendblatt“ gesagt. Eine Sprecherin betonte aber, dass ein Teil des Personalabbaus bei Blohm + Voss bereits vollzogen worden sei. Auch bei der HDW sei bereits vor der Fusion klar gewesen, dass Stellen wegfallen würden.

Für dieses Jahr rechnet Borgschulte dem Bericht zufolge mit einem neuen Exportauftrag für Marineschiffe und einem Auftrag für eine weitere Großyacht. In Hamburg solle in den Jahren 2005 und 2006 in neue Anlagen und Hallenflächen investiert werden. Im kommenden Jahr solle zudem ein Vertrag über neue Fregatten für die Deutsche Marine unterschrieben werden.

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