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27.03.2012

11:38 Uhr

Kleinwagen

Daimler will mit Elektro-Smart chinesischen Markt erobern

Der Autobauer Daimler will sich mit dem Elektro-Smart auf dem dicht besetzten Kleinwagenmarkt in China durchsetzen. Der Konzern arbeite momentan daran, eine Zertifizierung zu bekommen.

Die dritte Generation des Elektro Smart fortwo. Reuters

Die dritte Generation des Elektro Smart fortwo.

Stuttgart/HamburgDer Autobauer Daimler will den Elektro-Smart auch in China anbieten. „Wir arbeiten gerade daran, eine Zertifizierung für den Elektro-Smart in China zu bekommen“, sagte die Markenchefin der Kleinstwagenmarke Smart, Annette Winkler, dem „manager magazin online“. Der Smart Fortwo Electric Drive sei aber keine Konkurrenz zu dem von Daimler und seinem chinesischen Partner BYD geplanten Elektroauto, betonte Winkler. „Dieses Fahrzeug und unser Smart sind komplett unterschiedliche Konzepte und haben ganz verschiedene Zielgruppen.“ Der Elektro-Smart soll im Juni zu den deutschen Händlern kommen.

Nach dem Opel Ampera wäre es erst das zweite E-Auto eines deutschen Herstellers, das hierzulande zugelassen wird. Winkler zeigte sich zuversichtlich, den Elektro-Smart ab 2013 in fünfstelliger Zahl zu verkaufen. „Weniger als 16.000 Euro netto für das Fahrzeug sind ein durchaus erschwinglicher Preis.“ Dass sich der Elektro-Smart auch auf dem besonders dicht besetzten Kleinwagenmarkt in China durchsetzen könne, begründete die Smart-Markenchefin vor allem mit der Länge von 2,69 Metern und der speziellen Sicherheitszelle, die Insassen bei Unfällen schützen soll.

Zudem sei die Marke Smart inzwischen gut auf dem chinesischen Markt positioniert, so Winkler. „Wir haben im vergangenen Jahr in China über 11.000 Smart fortwo abgesetzt. Im ersten Quartal dieses Jahres werden wir bereits so viele Smart verkaufen wie im Gesamtjahr 2010.“ Der Smart beschere der Stuttgarter Konzernmutter auch keine Verluste mehr, sagte Winkler. Vergangenes Jahr seien weltweit 102.000 Smart verkauft worden. „Die ursprünglichen Planungen lagen bei 90.000 plus x Fahrzeugen.

Von

dpa

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