Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.01.2005

18:25 Uhr

Kleinwagenmarke von Daimler-Chrysler

Smart bleibt wohl noch Jahre defizitär

Smart-Chef Ulrich Walker rechnet damit, dass die Kleinwagenmarke des Daimler-Chrysler-Konzerns noch einige Jahre rote Zahlen schreiben wird.

HB STUTTGART. „Wir werden frühestens in drei Jahren profitabel sein“, sagte Walker in der jüngsten Ausgabe der Branchenzeitung „Automobilwoche“. Mit Verkäufen von rund 140 000 Einheiten lag Smart 2004 dem Blatt zufolge zirka 30 000 Einheiten unter den eigenen Zielvorgaben. „Im laufenden Jahr rechnen wir mit einem Absatz von 80 000 Forfour“, sagte Walker über den Viersitzer, der 2004 rund 60 000-mal an Händler ausgeliefert wurde. Einen Ausblick für den Fortwo und den Roadster habe das einstige Mitsubishi- Vorstandsmitglied nicht gegeben.

Um den Verkauf anzukurbeln, wolle Walker das Vertriebsnetz ausbauen. Vor allem in ländlichen Regionen solle die Netzdichte erhöht werden, damit Kunden nicht länger als 20 Minuten zum Händler fahren müssten. Die Vertriebsstandards habe Smart deshalb abgesenkt. Die Entscheidung über den US-Markteintritt und die Fertigung des Geländewagens Formore solle laut Walker Ende März fallen. Ab 2007 seien Walker zufolge Derivate des Forfour denkbar, beispielsweise ein Boxy Car. Diese kleinen Lifestyle-Kombis nach dem Vorbild eines Scion xB, einer Tochtermarke von Toyota, sind in Japan und den USA ein Verkaufsschlager, berichtet das Fachblatt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×