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13.12.2015

18:39 Uhr

KMW und Nexter

Fusion der Panzerbauer droht zu platzen

Eigentlich war der Zusammenschluss der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann und Nexter so gut wie durch. Nun droht er doch noch zu scheitern. Schuld ist die französische Regierung, die den Nexter-Chef ersetzen will.

Der Kampfpanzer Leopard ist ein internationaler Verkaufsschlager. dpa

Weltweit gefragt

Der Kampfpanzer Leopard ist ein internationaler Verkaufsschlager.

Paris/FrankfurtDie geplante deutsch-französische Fusion der beiden Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Nexter könnte auf der Zielgeraden doch noch zu platzen. Nach einem Bericht der französischen Zeitung „Les Echos“ ist KMW-Chef Frank Haun offenbar gegen den Plan der französischen Regierung, den bisherigen Nexter-Chef Philippe Burtin durch Stephane Mayer zu ersetzen.

Haun und Burtin hatten den Deal festgezurrt und wollten den fusionierten Rüstungsriesen gemeinsam führen, bis der Vertrag des Franzosen Ende 2016 ausläuft. Haun habe nun damit gedroht, seine Unterschrift zu verweigern, weil er nicht einverstanden damit sei, dass ihm ein potenzieller Rivale zur Seite gestellt werden solle, den er nicht kenne. KMW und Nexter waren zunächst nicht für Stellungnahmen zu erreichen.

Die beiden Unternehmen bauen unter anderem schwere Kampfpanzer wie den „Leopard“ für die Bundeswehr. Sie sollen unter dem Dach einer gemeinsamen Holding zusammengefasst werden. Durch die Fusion würde eine Rüstungsschmiede mit fast zwei Milliarden Euro Jahresumsatz und rund 6000 Mitarbeitern entstehen.

Von

rtr

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