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08.01.2010

12:13 Uhr

Knappheit

K+S erhöht Streusalzproduktion um 20 Prozent

Während sich die angekündigte Schneefront nähert, stürzen sich die Käufer auf Streusalz und Schneeschaufeln. K+S erhöht seine Kapazitäten, um der hohen Nachfrage nachzukommen.

K+S erhöht seine Kapazitäten bei der Streusalzproduktion. dpa

K+S erhöht seine Kapazitäten bei der Streusalzproduktion.

HB FRANKFURT. Der Kasseler Düngemittel- und Salzhersteller K+S weitet angesichts der starken Nachfrage seine Streusalzproduktion ab der kommenden Woche um rund ein Fünftel aus. In einigen Kaliwerken sei die Produktion so umgeschichtet worden, dass auch streusalzfähiges Material hergestellt werden könne, sagte ein Sprecher am Freitag. Aktuell liege die Streusalz-Tagesproduktion unter Vollast bei 20 000 Tonnen. Ab kommender Woche kämen etwa 20 Prozent hinzu.

Die K+S-Tochter Esco mit Sitz in Hannover ist Europas größter Salzlieferant. Zu den Kunden in Deutschland zählen beispielsweise Straßen- und Autobahnmeistereien oder Winterdienste der Kommunen. Durch den Wintereinbruch war die Nachfrage zuletzt deutlich nach oben geschnellt.

K+S produzierte zuletzt in seinen drei Salzbergwerken in Bernburg in Sachsen-Anhalt, in Borth am Niederrhein sowie in Grasleben bei Helmstedt im Drei-Schicht-Betrieb sieben Tage die Woche. „Seit zwei Wochen produzieren wir unter Vollast an der Kapazitätsgrenze - auch über die Feiertage hinweg“, sagte der Sprecher. Inzwischen bekomme der Konzern auch Anfragen aus dem Ausland. Es werde alles getan, um der Auftragsflut Herr zu werden. Dazu gehöre auch eine Priorisierung der Anfragen. Autobahnmeistereien und Straßenmeistereien für die wichtigen Bundesstraßen hätten Vorrang. Danach kämen die Straßendienste der Kommunen.

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